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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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25. März 2015

Hydromorphon gegen Tumorschmerz: Effektive und effiziente Schmerztherapie durch neuartiges 24h-Hydromorphon

Im Rahmen des Anwenderseminars "Hydromorphon gegen Tumorschmerz - Lahme Ente oder schneller Flitzer?" beim Deutschen Schmerz- und Palliativtag 2015 in Frankfurt a. M. stellten Dr. Johannes Horlemann, Kevelaer, und Norbert Schürmann, Moers, aktuelle Therapieansätze in der Schmerz- und Palliativmedizin zur Behandlung von Tumorpatienten vor. Der Fokus lag auf der Therapie starker und sehr starker chronischer bzw. akuter Schmerzen mit dem bereits langjährig bewährten Wirkstoff Hydromorphon.

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Überzeugt waren die Schmerzexperten vor allem von der sehr guten Wirksamkeit und Verträglichkeit des seit Januar 2014 verfügbaren Präparats Hydromorphon Aristo® long. Dieses ermöglicht bei nur einmal täglicher Einnahme durch seine innovative Multiple-Unit-Pellet-Formulierung eine besondere Retardierung und dadurch eine kontinuierliche Analgesie über 24 Stunden ohne Schmerzspitzen am Ende des Dosierungsintervalls. Zudem zeichnet es sich durch eine gute Langzeitverträglichkeit aus. Hydromorphon wirkt bei neuropathischen, nozizeptiven und viszeralen Schmerzen. Es ist aufgrund pharmakologischer Vorteile in der Verträglichkeit Präferenzsubstanz der WHO-Stufe III gemäß der Praxisleitlinie Tumorschmerz der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS) (1,2).

"Es kommt nicht nur darauf an, dass mein Wagen fährt, sondern auch, ob ich bequem sitze und wie schnell ich fahren kann, wenn es nötig ist und ich es eilig habe." Mit diesem bildhaften Vergleich eröffnete Dr. Johannes Horlemann, niedergelassener Allgemein- und Schmerzmediziner aus Kevelaer, seinen Vortrag über aktuelle Therapieansätze und Fortschritte in der Schmerzbehandlung von Tumorpatienten. Die Erhaltung der Lebensqualität ist gerade in der Palliativmedizin von enormer Bedeutung, da es bei den meisten Patienten primär darum geht, die ihnen noch verbleibende Zeit so erträglich und lebenswert wie möglich zu machen. 45% der ca. 220.000 Tumorpatienten mit täglich behandlungsbedürftigen Schmerzen sind laut Horlemann jedoch unter- oder fehlversorgt.

Insbesondere eine gute Schlafqualität müsse vorrangiges schmerztherapeutisches Ziel sein, denn Schlafentzug senke nicht nur erheblich die Schmerzschwelle sowie die Tagesfrische und Gedächtnisleistung. Er führe zudem häufig zu weiteren pathophysiologischen Reaktionen wie einer reduzierten Glukosetoleranz, erhöhtem Blutdruck und erhöhten Entzündungsmarkern sowie epidemiologischen Veränderungen wie beispielsweise einer Zunahme von Adipositas, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Mortalität. Daher sei in der Therapie von Tumorschmerzen eine verlässliche Medikation über 24 Stunden wichtig. Neben der Wirksamkeit stehe auch die Langzeitverträglichkeit im Vordergrund, da die Betroffenen oft multimorbide, älter oder schwerkrank sind. Sie befinden sich häufig in einer palliativen Situation und sind bis an ihr Lebensende dauerhaft auf die Medikamente angewiesen.

Für Tumorpatienten steht mit Hydromorphon Aristo® long ein bewährter und stark wirksamer Wirkstoff in einer neuartigen Formulierung zur Verfügung, der die langfristige, kontinuierliche Schmerzkontrolle über 24 Stunden ermöglicht. "Die innovative Galenik reduziert nachweislich die Frequenz von Durchbruchschmerzepisoden und Schmerz-Patienten berichten seltener über sogenannte End-of-Dose-Schmerzen. Für sie bedeutet dies in Kombination mit der einfachen, nur einmal täglichen, oralen Gabe bei guter Verträglichkeit eine erhöhte Lebensqualität", erklärte Horlemann.

Zuverlässige Schmerzbehandlung über 24 Stunden

Norbert Schürmann, Departmentleiter der Abteilung für Schmerztherapie und Palliativmedizin am St. Josef Krankenhaus in Moers, unterstrich anhand verschiedener Kasuistiken aus dem Praxisalltag die Bedeutung der Umsetzung von Behandlungskonzepten zur Schmerzregulierung bei Tumorpatienten. Er zeigte auf, wie diese mittels intravenöser und oraler Gabe der Medikation schmerztherapeutisch gut eingestellt werden können und von der Neuentwicklung der Retardierung von Hydromorphon profitieren. "Neben der neuen Einmalgabe bedeutet vor allem der über 24 Stunden konstante Wirkspiegel eine große Erleichterung für die Patienten, die dauerhaft auf starke Schmerzmittel angewiesen sind", so Schürmann. Seiner Erfahrung nach erwarten gerade Palliativpatienten oft keine gänzliche Schmerzfreiheit, sondern lediglich eine Schmerzreduktion auf ein für sie erträgliches Maß. Schürmann erklärte, dass neben einer effektiven pharmakologischen Schmerztherapie auch ein "gutes Setting" notwendig sei: "Die Angst- und Depressionssymptomatik wird oft unterschätzt. Wir müssen viel mit den Patienten sprechen und ihnen neben der medikamentösen Schmerzbehandlung weitere therapiebegleitende Möglichkeiten der Entspannung sowie Maßnahmen zur Steigerung ihres Wohlbefindens bieten. Hier haben sich z. B. Lymphdrainage, Baden und bei bettlägerigen Patienten der "Siesta-Stuhl" bewährt."

Basis für eine ganzheitliche Schmerztherapie sollte laut der beiden Schmerzexperten eine stabile Einstellung mit einer verträglichen Substanz - vorrangig Hydromorphon beim Tumorschmerz - sein, die zuverlässig 24 Stunden wirkt, da der Patient auch 24 Stunden unter Schmerzen leidet.

Hydromorphon Aristo® long ist eine innovative galenische Weiterentwicklung, die als moderne Multiple-Unit-Pellet-Technologie formuliert ist. Sie zerfällt im Körper vollständig und ermöglicht eine kontinuierliche Freisetzung des Wirkstoffes über 24 Stunden. Im Gegensatz zu Analgetika in anderen Formulierungen, wie zum Beispiel OROS® (osmotisch gesteuerte Freisetzung), ist Hydromorphon Aristo® long teilbar und auch bei obstruktiver Magenpassage einsetzbar. Hydromorphon Aristo® long ist unabhängig von dem Erstanbieter neu zugelassen, seine Wirksamkeit und Verträglichkeit wurde in einem umfangreichen Studienprogramm umfassend dokumentiert. Zudem entspricht es den aktuellen Anforderungen der Europäischen Arzneimittelagentur zum Dose Dumping. Es ist in Wirkstärken von 4 mg, 8 mg, 16 mg sowie 32 mg verfügbar.

Literaturhinweise:
(1) WHO’s pain ladder for adults. Verfügbar im Internet:
http://www.who.int/cancer/palliative/painladder/en/ (Zuletzt abgerufen am 24.03.2015.)
(2) Praxisleitlinie Tumorschmerz (2012) Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS) e.V.
Verfügbar im Internet: http://dgs-praxisleitlinien.dehttp://www.journalonko.de/files/2913/9462/0742/PLL_tumor_fk_web.pdf
(Abgerufen am 18.03.2015).

Quelle: Aristo
 
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