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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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17. April 2012

Höchster Empfehlungsgrad der AGO für nab-Paclitaxel beim metastasierten Mammakarzinom nach Anthrazyklinvorbehandlung

Für die Erstlinientherapie des metastasierten Mammakarzinoms stehen inzwischen drei Taxane zur Verfügung: Docetaxel, Paclitaxel und nab-Paclitaxel (Abraxane®). Als eine Bereicherung bezeichnete Prof. Volker Möbus, Frankfurt/Main, auf dem AGO-Meeting das nab-Paclitaxel, das von der AGO zur palliativen Chemotherapie nach Anthrazyklin-Vorbehandlung aktuell den höchsten Empfehlungsgrad erhalten hat (++).
nab-Paclitaxel hat laut Möbus gegenüber den anderen Taxanen den Vorteil, dass es keine Lösungsmittel benötigt, da es an Albumin gebunden ist. Folglich gibt es keine Hypersensitivitätsreaktion. Die Gabe einer höheren Dosis ist möglich bei kürzeren Infusionszeiten.

In der vierarmigen randomisierten Phase-II-Studie CA024 mit 300 nicht vorbehandelten Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom erwies sich 150 mg/m2 nab-Paclitaxel wöchentlich als der beste Therapiearm, so Möbus. In dieser Studie wurden Patientinnen in 2 Studienarmen mit nabTM-Paclitaxel in einer wöchentlichen Dosierung von 100 mg/m2 bzw. 150 mg/m2 (Tage 1,8,15 eines 28 Tage-Zyklus) behandelt, Patientinnen der beiden anderen Arme erhielten alle drei Wochen 300 mg/m2 nab-Paclitaxel oder 100 mg/m2 Docetaxel.
Das progressionsfreie Überleben gegenüber Docetaxel war signifikant verlängert (14,6 vs. 7,8 Monate, p=0,012). Es bestand ein sich fortsetzender Trend für ein längeres medianes Gesamtüberleben unter 150 mg/m2 qw nabTM-Paclitaxel im Vergleich zum Docetaxel-Arm (33,8 vs. 26,6 Monate; HR=0,69). Im Vergleich zur Gruppe mit der wöchentlichen Dosierung von 100 mg/m2 war der Unterschied im Gesamtüberleben sogar signifikant (22,2 Monate, p=0,008). Auch gegenüber der Gruppe, die 300 mg/m2 nabTM-Paclitaxel q3w erhielt (27,7 Monate), war das Gesamtüberleben verlängert.
Die CA024-Studie bestätigt damit auch die höhere Wirksamkeit einer dosisdichten Therapie (150 mg/m2 nab-Paclitaxel) in der metastasierten Situation und dass nicht nur das Dosierungsschema, sondern auch die kumulative Dosis eine Rolle spielt.
as
Quelle: AGO-Meeting, Frankfurt am Main, 17.3.2012
 
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