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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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15. Mai 2012

HNO-Ärzte fürchten Anstieg krebsauslösender HPV-Infektionen

In Deutschland erkranken jährlich über 18 000 Menschen an Kopf-Hals-Tumoren. Damit steht dieser Krebs an vierter Stelle aller Krebserkrankungen bei Männern. Besonders junge Menschen sind immer häufiger betroffen. Die Ursache hierfür sehen Experten insbesondere in Kopf-Hals-Tumoren, die durch Humane Papillomaviren (HPV) ausgelöst werden. So geht etwa jeder zweite Krebs im Mundrachen auf eine solche Infektion zurück. Darüber, ob das Sexualverhalten der Patienten dabei eine Rolle spielt und welche Risikofaktoren, Therapien und Vorsorgemöglichkeiten bestehen, diskutieren Experten auf der 83. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie (DGHNO KHC) in Mainz.
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Bis vor einigen Jahren gingen Experten noch davon aus, dass vor allem erhöhter Alkohol- und Tabakkonsum Tumore im Kopf- Hals-Bereich auslösen. „Studien zeigen jedoch, dass – ähnlich wie beim Gebärmutterhalskrebs – Humane Papillomaviren (HPV) auch diese Krebsart verursachen können“, erläutert Professor Dr. med. Jens P. Klußmann, Direktor der Klinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie und ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Gießen. „HPV löst wahrscheinlich jeden zweiten Krebs im Mundrachen und jeden vierten Tumor der Mundhöhle aus.“ HNO-Ärzte rechnen mit einer Verdopplung der Erkrankungsfälle bis zum Jahr 2020 und sprechen bereits von einer Virusepidemie, die Krebs auslösen kann. Die Ursache für die erhöhte Virusinfektion vermuten Experten in einem veränderten Sexualverhalten mit besonderer Bedeutung oraler Sexualpraktiken.

Terminhinweise:
83. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für
Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. (DGHNO KHC)
Termin: 16. bis 20. Mai 2012
Ort: Rheingoldhalle Mainz

Krankheitskosten von HPV-assoziierten Kopf-Hals-Karzinomen in Deutschland
Termin: Samstag, 19. Mai, 10.30 bis 11.40 Uhr
Ort: Zagreb-Saal B, Rheingoldhalle Mainz

Grundlagen der Tumorentstehung und die Bedeutung Humaner Papilloma Virusinfektionen bei Kopf-Hals-Tumoren
Termin: Donnerstag, 17. Mai, 8.00 bis 9.30 Uhr
Ort: Kongress-Saal, Rheingoldhalle Mainz

Sprechen inoperable Oropharynxkarzinome besser auf eine Radiochemotherapie an,wenn sie HPV-assoziiert sind?
Termin: Donnerstag, 17. Mai, 15.30 bis 17.00 Uhr
Ort: Watfort-Saal, Rheingoldhalle Mainz

Kopf-Hals-Karzinome
Termin: Sonntag, 20. Mai, 8.30 bis 10.00 Uhr
Ort: Zagreb-Saal B, Rheingoldhalle Mainz
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.
 
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