Samstag, 21. Oktober 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
21. September 2016

Medizinische Bildgebung: Neues Gerät zur Präventivdiagnostik von Brustkrebs

Im Brustzentrum der MHH arbeiten verschiedene Fachdisziplinen Hand in Hand, um den betroffenen Frauen ein ganzheitliches Betreuungskonzept bieten zu können. Dazu gehört auch eine umfassende Diagnostik. Diese wurde jetzt um eine zusätzliche Methode erweitert. Mit der sogenannten Tomosynthese-gesteuerten Biopsie können auffällige Befunde in der Mammographie mit höherer Genauigkeit und Sicherheit abgeklärt werden als mit der bisher üblichen Methode.

Bei der Diagnostik für Brustkrebs arbeiten die MHH-Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und das MHH-Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie eng zusammen. Für die neue Diagnosemethode wurde im MHH-Brustzentrum ein neues Gerät der Firma Hologic/Medicor in Betrieb genommen – das erste und bisher einzige dieser Art in der Region Hannover. Es kommt beispielsweise dann zum Einsatz, wenn Patientinnen nach dem Mammographie-Screening mit auffälligen Befunden zur Abklärung in die MHH überwiesen werden. "In den meisten Fällen handelt es sich dabei um die Untersuchung von sogenanntem Mikrokalk, der nur in der Mammographie erkennbar ist und ein Frühstadium von Brustkrebs bedeuten kann", erklärt Prof. Dr. Peter Hillemanns, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Sollte sich der Verdacht bestätigen, kann diese frühe Form von Brustkrebs mit sehr guten Prognosen für die betroffenen Frauen behandelt werden.

Prof. Hillemanns (links) und Prof. Wacker an dem Gerät für die Tomosynthese. @ MHH/Kaiser
 

 Prof. Hillemanns (links) und Prof. Wacker an dem Gerät für die Tomosynthese. @ MHH/Kaiser

Die Tomosynthese erzeugt eine Bildgebung in sehr dünnen "Schichten" durch die ganze Brust. "Dadurch können die Strukturen ohne Überlagerung klar herausgearbeitet und die Befunde besser dargestellt werden", erläutert Prof. Dr. Frank Wacker, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie. Die Biopsie, also die Entnahme einer Gewebeprobe, kann mit hoher Präzision vorgenommen und der Brustkrebs diagnostiziert oder ausgeschlossen werden. "Bisher war die Biopsiemethode nur mit herkömmlichen Röntgenbildern möglich, auf denen die Befunde nicht überlagerungsfrei und somit viel undeutlicher dargestellt werden konnten", sagt Prof. Wacker. Neben der Tomosynthese-Biopsie hat das neue Gerät zwei weitere Vorteile: Die Untersuchungszeit für die Biopsie ist kürzer und die Strahlendosis deutlich geringer als zuvor.

Die Tomosynthese-bildgesteuerte Biopsie komplettiert die übrigen im MHH-Brustzentrum angebotenen Verfahren zur Erkennung und Behandlung von Brustkrebs. Eine weitere neue Methode, die kontrastmittelgestützte Mammographie, ist geplant. Sie ermöglicht die bessere Darstellung und Abgrenzung von zumeist gut durchbluteten Karzinomen durch die intravenöse Gabe von Kontrastmittel.
Medizinische Hochschule Hannover
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CUP
NET
CML
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs