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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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07. Januar 2017

Genexpressionstest ermöglicht die zielgenauere Behandlung von Brustkrebspatientinnen

Neue prospektive Daten (1) belegen, dass in deutschsprachigen Ländern sowohl der Genexpressionstest MammaPrint® als auch der entsprechende Test für die molekulare Subtypisierung BluePrint® einen starken Einfluss auf die Entscheidungsfindung bei Patientinnen mit Brustkrebs im Frühstadium haben. Die PRIMe-Studie (‘PRospective study to measure the Impact of MammaPrint on adjuvant treatment in hormone receptor-positive HER2-negative breast cancer patients’) wurde von der Westdeutschen Studiengruppe GmbH (WSG) durchgeführt. Sie umfasste 452 Patientinnen an 27 klinischen Zentren in Deutschland, Schweiz und Österreich und beurteilte die Auswirkung von MammaPrint und BluePrint auf die Entscheidung, ob die Patientinnen von einer adjuvanten Chemotherapie profitieren würden oder nicht. Die Ergebnisse beider Tests wurden im Vergleich zu einer konventionellen klinisch-pathologischen Beurteilung betrachtet.
Die kürzlich auf dem San Antonio Brustkrebskongress präsentierten Ergebnisse zeigen, dass 28,4% der ursprünglich auf klinisch-pathologischen Kriterien basierenden Behandlungspläne als unmittelbare Folge der von MammaPrint und BluePrint gelieferten Daten geändert wurden.

Prof. Dr. med. Nadia Harbeck, Leiterin der PRIMe Studie, Wissenschaftliche Direktorin der Westdeutschen Studiengruppe und Leiterin des Brustzentrums und der Onkologischen Tagesklinik an der Frauenklinik der Universität München (LMU), sagt dazu: "Die Diskordanz zwischen der konventionellen klinisch-pathologischen Beurteilung und den Ergebnissen von Genexpressionstests wie MammaPrint ist erheblich. Unsere Studie weist nach, dass die Ärzte in Deutschland solche Tests nicht nur begrüßen, sondern sich auch in hohem Maße an deren Ergebnisse halten und ihre bisherigen Behandlungspläne aktiv ändern. Die Adhärenzrate der MammaPrint-Ergebnisse mit über 90% belegt das Vertrauen der Ärzte in diese Ergebnisse der Genexpression hinsichtlich ihrer adjuvanten Therapieentscheidungen."

Bastiaan van der Baan, bei Agendia für Klinische Studien und Business Developement verantwortlich, kommentiert: "Die abschließende Analyse der PRIMe-Studie der WSG stellt klar, welche Bedeutung Genexpressionstests wie MammaPrint haben. MammaPrint liefert Ärzten in Deutschland und andernorts eindeutige Ergebnisse und das Vertrauen, das sie brauchen, um mit ihren Patientinnen den individuell bestmöglich passenden Behandlungsplan abstimmen zu können. Aus den Daten geht hervor, dass durch die aktuelle klinisch-pathologische Risikobeurteilung eine signifikante Anzahl von Frauen unter- oder überbehandelt werden. Wir sind fest davon überzeugt, dass Patientinnen mit Brustkrebs im Frühstadium und deren Ärzte mit MammaPrint Zugang zu einem Genexpressionstest mit höchstem medizinischen Evidenzgrad haben sollten. Damit werden individualisierte Behandlungen möglich, die sich nach quantitativen und zuverlässigen genombasierten Daten richten."

Die klinische Leistungsfähigkeit und der Zusatznutzen von MammaPrint im Hinblick auf adäquate  Behandlungsentscheidungen bei Patientinnen mit frühem Brustkrebs wurden durch die Veröffentlichung der MINDACT-Studie im New England Journal of Medicine im August nachhaltig belegt. Diese einzigartige prospektive, randomisierte Phase-III-Kontrollstudie bescheinigt MammaPrint einen höheren klinischen Evidenzgrad (1A) als allen anderen Genexpressionstests bei der Entscheidung über eine Chemotherapie bei Brustkrebs im Frühstadium. Die MINDACT-Studie schloss fast 7.000 Patientinnen (davon über 800 aus Deutschland) an 112 Zentren in neun europäischen Ländern ein.
Agendia
Literatur:
(1) Wuerstlein R, et al. Results of multigene assay (MammaPrint®) and molecular subtyping (BluePrint®) substantially impact treatment decision making in early breast cancer: Final analysis of the WSG PRIMe Decision Impact Study. Poster presented at San Antonio Breast Cancer Symposium. December 2016; San Antonio, Texas
 
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