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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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08. November 2012

Früherkennungsuntersuchungen und Behandlungserfolge bei Krebs zu wenig bekannt

Das Wissen um Früherkennungsmethoden und die Diagnose einer Krebserkrankung im Frühstadium kann Leben retten. Dennoch weiß nur ein Bruchteil der deutschen Bevölkerung, welche Früherkennungsmethoden angeboten werden, wie eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa zeigt. Lediglich die Hälfte der befragten Bundesbürger (1) konnte die Mammographie zur Brustkrebs- bzw. die Darmspiegelung zur Darmkrebsvorsorge nennen. Sonstige Früherkennungsuntersuchungen waren noch deutlich weniger bekannt. Dabei erkranken jährlich etwa 470.000 Männer und Frauen in Deutschland neu an Krebs. Trotz immer besser werdender Heilungsaussichten sterben noch 215.000 Menschen pro Jahr daran - oft, weil der Krebs zu spät erkannt wird.

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In Deutschland gibt es für zahlreiche Krebsarten Methoden zur Früherkennung. Doch obwohl für über 50% der Bevölkerung Krebs der größte Angstmacher unter den Krankheiten ist, können die wenigsten korrekte Aussagen über Früherkennungsuntersuchungen machen. Beispiel Hautkrebs: Lediglich 28 Prozent der Befragten nannten das Hautkrebsscreening. Das Ergebnis bezüglich der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs fiel mit 17% noch schlechter aus. Am bekanntesten sind die Früherkennungsuntersuchungen in den Altersgruppen, in denen sie von den Krankenkassen angeboten werden. Beispielsweise war die Altersgruppe der 45- bis 59-Jährigen  am besten über die Vorsorgeuntersuchung bei Prostatakrebs informiert.

 

Abb.: Welche Krebs-Früherkennungsuntersuchungen kennen Sie?

Früherkennung kann lebensrettend sein

Frühe Diagnosen und bessere Therapien tragen maßgeblich dazu bei, die Sterbefälle  an Krebs zu reduzieren. Das Stadium, in dem die Erkrankung diagnostiziert wird, spielt eine entscheidende Rolle: Je früher Krebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungsaussichten. Beispielsweise können bei einer Darmkrebsdiagnose im Frühstadium über 90% der Patienten geheilt werden. Im fortgeschrittenen Stadium, wenn der Tumor nicht mehr auf das Organ beschränkt ist, sondern bereits in andere Organe gestreut hat, ist die Heilung der Erkrankung eher die Ausnahme. Umso alarmierender, dass die Teilnehmerraten bei der Darmkrebsprävention seit Jahren sinken -  eine frühe Diagnose ist eine wichtige Waffe im Kampf gegen den Krebs.

Behandlungserfolge nehmen der Krankheit Krebs den Schrecken
Dank der intensiven Forschung der letzten Jahre stehen bei immer mehr Krebsarten hoch wirksame, innovative Medikamente zur Verfügung. Zielgerichtete Therapien, die direkt am Tumor ansetzen, tragen dazu bei, dass immer mehr Menschen geheilt werden können oder der Krebs zumindest so in Schach gehalten werden kann, dass auch ein Leben mit der Krankheit möglich wird. Wenn alle Möglichkeiten von der Früherkennung bis zu neuen Therapieoptionen genutzt werden, kann es immer öfter gelingen, dem Krebs den Schrecken zu nehmen.

(1) in Privathaushalten lebende, deutschsprachige Personen über 18 Jahre

 
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