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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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14. Oktober 2016

Fortgeschrittenes NSCLC: Atezolizumab verlängert Gesamtüberleben signifikant

Der Anti-PD-L1-Antikörper Atezolizumab verlängert das Überleben von bereits vorbehandelten Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC) gegenüber Docetaxel signifikant um 4,2 Monate. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse der Phase-III-Studie OAK, die erstmals bei der Jahrestagung der European Society of Medical Oncology (ESMO) in Kopenhagen vorgestellt wurde. Das Ergebnis zeigte sich über alle Subgruppen hinweg, einschließlich der PD-L1-Expression und den histologischen Subtypen der Erkrankung (1).
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In die multizentrische, offene, randomisierte Phase-III-Studie OAK waren 1.225 Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasierendem NSCLC eingeschlossen, die bereits mindestens eine platinbasierte Chemotherapie erhalten hatten. Randomisiert erhielten die Patienten alle 3 Wochen entweder Atezolizumab (1.200 mg i.v.) oder Docetaxel (75 mg/m² i.v.). Das zentrale Ergebnis einer ersten Analyse (n = 850), die auf dem ESMO vorgestellt wurde: Die Gesamtpopulation der Patienten, die mit Atezolizumab behandelt wurden, überlebte im Median 13,8 Monate – und damit signifikant länger als unter Docetaxel (9,6 Monate; HR: 0,73; p = 0,0003). Das Ergebnis war unabhängig von der Höhe der PD-L1-Expression auf Tumorzellen (TC) oder tumorinfiltrierenden Immunzellen (IC): Auch bei Patienten ohne PD-L1-Expression (TC0 und IC0) war das Überleben signifikant verlängert (12,6 vs. 8,9 Monate; HR: 0,75; p = 0,0215). Die Reduktion des Mortalitätsrisikos war zudem bei Patienten mit Plattenepithelkarzinom und Nicht-Plattenepithelkarzinom vergleichbar. Das Sicherheitsprofil entsprach demjenigen früherer Studien mit Atezolizumab. Unter dem Anti-PD-L1-Antikörper traten deutlich weniger unerwünschte Ereignisse (Grad 3-4) auf als unter Docetaxel (15 % vs. 43 %) (1).
Roche
Literatur:
(1) Barlesi F et al., ESMO 2016; Abstract LBA44
 
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