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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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02. Juli 2012

Forscherpreis für Pathologie: Novartis Oncology honoriert Projekt zur individualisierten Therapie

Der Geschäftsbereich Oncology der Novartis Pharma GmbH würdigt mit dem Forscherpreis für Pathologie dieses Jahr zum ersten Mal ein innovatives Projekt zur Förderung individualisierter Behandlungen sowie zur Erforschung prädikativer Biomarker in der Onkologie. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde von Novartis mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP) ausgeschrieben. Die Preisverleihung fand im Rahmen der 96. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie in Berlin statt.

Als Preisträger wurde Dr. med. Dipl.-Phys. Frederick Klauschen vom Institut für Pathologie an der Charité in Berlin von einer unabhängigen Jury* und Novartis gekürt: "Mit seinem Projekt zur ,Entwicklung einer systembiologischen Simulationsmethode zur Signalnetzwerkanalyse und Evaluation prädiktiver Biomarker' hat Dr. Klauschen einen außergewöhnlichen Beitrag zum Fortschritt im Bereich der Krebsforschung geleistet", so Dr. med. Dr. h.c. Manfred Dietel, Vorsitzender der DGP.

Das Gewinnerprojekt von Herrn Dr. Klauschen überzeugte die Expertenjury* sowie die Novartis Pharma GmbH aufgrund seines innovativen Ansatzes im Bereich der individualisierten Therapie: Um die Möglichkeiten der personalisierten Medizin zu optimieren, entwickelten Klauschen und Kollegen eine systembiologische Methode, mit der komplexe Signalnetzwerke in realistischen Simulationsmodellen abgebildet werden können. Mit Hilfe dieser Software können wissenschaftliche Experimente simuliert werden, um beispielsweise pathologische Signalwege zu analysieren oder Wirkmechanismen von Substanzen hypothetisch zu ermitteln. Zukünftig könnten mit dieser neuen Simulationsmethode genetisches und/oder proteomisches Wissen in silico untersucht werden. Somit kann die wahrscheinliche Wirkung einzelner oder kombinierter zielgerichteter Therapien systematisch am Rechner getestet werden. Hinsichtlich der Anwendung des Programms erläutert Dr. Klauschen: "Ein weiterer Vorteil unserer Methode ist die Anwenderfreundlichkeit der Software. Sie erlaubt es auch Medizinern und Biologen ohne mathematisch-physikalische Kenntnisse, komplexe biologische Modelle zu entwerfen oder zu modifizieren". Diese Arbeit wurde bereits in Nature Methods publiziert (1).

Mit der erstmaligen Vergabe des Forscherpreises für Pathologie möchte die Novartis Pharma GmbH gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Pathologie wissenschaftliche Projekte aus dem Bereich der onkologischen Molekularpathologie unterstützen. Damit soll die Weiterentwicklung innovativer experimenteller Forschungsansätze, aber auch klinisch relevanter Methoden in der Onkologie gefördert werden. Auf die Ausschreibung des Forscherpreises 2012 wurden 13 wissenschaftliche Arbeiten eingereicht.

*Unabhängige Jury Novartis Oncology Forscherpreis für Pathologie
Prof. Dietel (Institut für Pathologie, Campus Charité Mitte, Berlin),
Prof. Büttner (Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Köln),
Prof. Kirchner (Institut für Pathologie, Ludwig-Maximilian-Universität, München),
Prof. Kreipe (Institut für Pathologie, Medizinische Hochschule Hannover),
Prof. Schirrmacher (Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Heidelberg)

Die Bewertung von Arbeiten aus dem jeweiligen eigenen Institut wurde nicht berücksichtigt.
Die von dieser Jury drei bestplatzierten Arbeiten wurden pseudonymisiert zwei weiteren ausländischen Gutachtern (Prof. Han van Krieken, Nijmegen, und Prof. Dontscho Kerjaschki, Wien) zur Bewertung vorgelegt.

Literaturhinweis:
(1) Angermann BR, Klauschen F et al.: Computational modeling of cellular signaling processes embedded into dynamic spatial contexts. Nature Methods 2012; 9(3):283-9.

Quelle: Novartis
 
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