Montag, 25. Juni 2018
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren
Kasuistiken


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
Fachinformation
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
09. November 2017

Fettzellen machen Chemotherapie weniger wirksam

Adipozyten metabolisieren das Mittel Daunorubicin und verringern so die Fähigkeit des Chemotherapeutikums, Krebszellen abzutöten. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des UCLA Mattel Children's Hospital. Dieser Vorgang dürfte zu schlechteren Behandlungsergebnissen beitragen.
 
Anzeige:
 
 
Anthrazykline wie Daunorubicin werden im Rahmen einer Chemotherapie zur Behandlung von Krebserkrankungen wie Leukämie bei Kindern und Erwachsenen eingesetzt. Laut Forschungsleiter Steven Mittelman ist es wichtig zu verstehen, wie es manchen Leukämie-Zellen gelingt, diesen und anderen Behandlungen zu widerstehen. Damit könnten bessere Strategien zur Verbesserung des Behandlungserfolgs gefunden werden.

Frühere Studien hatten bereits gezeigt, dass Fettleibigkeit mit schlechteren Ergebnissen bei der Behandlung einer Reihe von Krebserkrankungen wie Brust-, Darm-, Eierstock- und Prostatakrebs in Zusammenhang steht. Die Ergebnisse legten nahe, dass eine starke Adipositas die Pharmakokinetik der Chemotherapie, also wie Medikamente aufgenommen, umgewandelt und vom Körper ausgeschieden werden, beeinflussen.

Adipozyten beeinträchtigen

Für die Studie haben die Forscher untersucht, wie eine Fettleibigkeit die Wirksamkeit von Daunorubicin verändert. Sie co-kultivierten menschliche Zellinien Akuter Lymphoblastischer Leukämie (ALL) mit Fettzellen und behandelten sie mit dem Medikament. Zusätzlich wurde untersucht, ob Fettgewebe von Krebspatienten Daunorubicin umwandeln kann.

Das Vorhandensein von Adipozyten reduzierte die Ansammlung von Daunorubicin in den Zellen mit ALL deutlich. Die Fettzellen nahmen das Medikament auf und entfernten es damit aus der Mikroumgebung der Leukämie. Die mit Daunorubicin behandelten Leukämie-Zellen überlebten und vermehrten sich bei Proben mit Fettzellen besser. Zusätzlich wandelten die Adipozyten das Medikament um. Die Enzyme in den Fettzellen veränderten die Struktur des Moleküls. Das Medikament wurde damit für die Leukämie-Zellen deutlich weniger giftig.
pte
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!



Anzeige:
 
 
Anzeige:
Zur Fachinformation
 
 
 
Themen
CML
CUP
NET
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Fachgesellschaften
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
Betroffenenrechte
AGB
Fakten über Krebs
 
ASCO 2018