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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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27. April 2015

Fehlende EGFR-Mutationstests bei Patienten mit Lungenkarzinom

Ein Viertel der Patienten mit vorgeschrittenem Lungenkarzinom wird bislang nicht auf EGFR-Mutationen getestet, worauf eine Untersuchung in Europa, Asien und den USA hinweist. Solche fehlenden Tests beeinflussen möglicherweise die Wirksamkeit einer Therapie und das Überleben der Patienten negativ.

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Mit gezielten Therapien können Krebsarten, bei denen EGFR-Mutationen bekannt sind, effektiver behandelt werden, sagte James Spicer vom King's College London am Guy's Hospital in London bei der European Lung Cancer Conference (ELCC) in Genf, Schweiz.

Idealerweise sollten alle Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom und einer Histologie von Nicht-Plattenepithelkarzinom, die für die Behandlung der fortgeschrittenen Erkrankung noch fit genug sind, die EGFR-Mutationstests erhalten, erklärte Spicer. Diese sollten relativ zeitnah erfolgen, so dass die Möglichkeiten einer Erstlinientherapie nicht verpasst werden.

Um die tatsächliche Situation abbilden zu können, haben Spicer und seine Kollegen zwischen Dezember 2014 und Januar 2015 einen Online-Survey mit 562 Onkologen aus 10 Ländern (Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Süd Korea, Spanien, Taiwan, Vereinigtes Königreich, USA) durchgeführt.

"Wir haben herausgefunden, dass sowohl in Europa als auch in Nordamerika bei fast einem Viertel der Patienten nicht auf den EGFR-Status getestet wurde. Bei bis zu einem weiteren Fünftel der Patienten wurde zwar getestet, aber ohne, dass die Ergebnisse zum Zeitpunkt einer Behandlungsentscheidung verfügbar gewesen wären", sagte Spicer.
EGFR-Mutationstests erfolgten vorranging im Rahmen der Erstlinientherapie bei 81% der Patienten im Stadium IIIb/IV nicht-kleinzelliger Lungenkarzinome und diese Ergebnisse wurden in 77% der Fälle vor der Therapieanweisung zur Verfügung gestellt.

Die Ergebnisse müssen allerdings vorsichtig interpretiert werden, da es sich um eine auf Umfragen basierende Untersuchung handelt und nicht um eine Beobachtungsstudie. Gründe für die fehlenden Tests sind möglicherweise das Fehlen geeigneter Gewebeproben, die lange Zeit bis die Testergebnisse vorliegen und ein schlechter Allgemeinzustand der Patienten.

(übers. v. Red.)

Quelle: ELCC
 
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