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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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10. Dezember 2014

Fachtagung "Niemand ist alleine krank - Psychoonkologie und Familie" in Heidelberg

Vom 15. bis 17. Dezember findet die Jahrestagung der "Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie in der Deutschen Krebsgesellschaft" in Heidelberg statt. Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland beschäftigen sich mit Aspekten und Forschungsergebnissen der psychologischen Betreuung von Krebserkrankten. Ein Schwerpunkt wird die Situation von Kindern und Angehörigen von Krebspatienten sein. Auch wird das 20-jährige Bestehen der WPO gefeiert. Organisiert wird die Veranstaltung durch die Psychoonkologie der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik des Universitätsklinikums Heidelberg, dem NCT, DKFZ und der Universität Heidelberg.

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Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 490.000 Menschen neu an Krebs. Aktuell sind beinahe 1,4 Millionen Deutsche als Patienten selbst betroffen. Bezieht man nahestehende Angehörige in den Kreis der Betroffenen ein, erhöht sich diese Zahl um ein Vielfaches. Den hier notwendigen Beratungs- und Unterstützungsbedarf decken u.a. Psychoonkologen, Sozialarbeiter, Pflegende und Ärzte. Der wissenschaftliche Austausch dieser Berufsgruppen wird durch die PSO gefördert.

Die Veranstaltung beginnt am 15. Dezember um 13:00 Uhr mit fünf zeitgleich stattfindenden Workshops. Behandelte Fragestellungen sind hier beispielsweise: Welche Hilfen benötigen Kinder und Eltern von Krebspatienten? Wie sprechen Paare das schwierige Thema einer Krebserkrankung an? Welche Anforderungen sind an die psychoonkologische Arbeit im akutmedizinischen Krankenhausalltag gestellt? Nach der offiziellen Eröffnung um 16:30 Uhr wird Dr. Werner Geigges, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Rehaklinik Glotterbad, den Einführungsvortrag "Krankheit und Familie - der Beitrag der systemischen Familienmedizin für die Onkologie" halten.

Der zweite Tag, 16. Dezember, steht im Zeichen der Hauptvorträge internationaler Experten. Camilla Zimmermann aus Toronto, Kanada, referiert über die Rolle von pflegenden Angehörigen von Krebspatienten und die damit verbundenen Herausforderungen. Mariët Hagedoorn aus Groningen, Niederlande, berichtet von ihrer Forschungsarbeit zum Umgang mit der Krebserkrankung in der Paarbeziehung. Zudem wird eine Studie vorgestellt, die sich mit den Unterstützungsbedürfnissen von Männern und Frauen bei Krebserkrankungen beschäftigt. Des Weiteren finden an diesem Tag zwei Symposien statt, veranstaltet von der WPO und der Deutschen Krebshilfe e.V. Betrachtet werden unter anderem die verschiedenen Rollen und Herausforderungen, die Angehörige und Begleiter von Krebspatienten im fortgeschrittenen Stadium einnehmen und bewältigen müssen. Ab 17:00 Uhr findet die PSO Mitgliederversammlung statt.

Am Mittwoch, 17. Dezember, wird die Veranstaltung abgerundet mit Preisverleihungen und der Ehrung eines Wissenschaftlers mit dem Reinhold-Schwarz-Förderpreis für Psychoonkologie. In zwei Parallelsitzungen werden in insgesamt 24 Vorträgen Forschungsergebnisse vorgestellt, die das gesamte Themenspektrum der Psychoonkologie abdecken.

Die Tagung gibt außerdem Anlass, auf die 20-jährige Geschichte der Weiterbildung Psychosoziale Onkologie e.V. (WPO) zurückzublicken und diesen Geburtstag zu feiern. Die WPO hat im Lauf der Jahrzehnte ihres Bestehens in der Qualifikation unterschiedlichster Berufsgruppen im Bereich der psychosozialen Onkologie Maßstäbe gesetzt und damit zur Anerkennung des Arbeitsfeldes wesentlich beigetragen. In einem eigenen Symposium, moderiert von der Journalistin und Moderatorin Christiane Poertgen, werden aktueller Stand und Zukunft der psychoonkologischen Qualifizierung aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet.

Das Tagungsmanagement liegt in Händen der Universität Heidelberg. Ansprechpartnerin ist Jurina Natali. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer +49 (0)6221 54 3659 oder der E-Mail-Adresse natali.jurina@zuv.uni-heidelberg.de. Detaillierte Informationen zum Programm und Anmeldeformalitäten finden sich unter http://www.pso-jahrestagung-2014.unitt.de.

Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
 
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