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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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16. November 2016

Erstlinienbehandlung beim NSCLC: Immuntherapie mit Pembrolizumab

Der PD-1 (Programmed Cell Death 1 Protein)-Inhibitor Pembrolizumab erhielt im August 2016 die EU-Zulassung zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasierendem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC), deren Tumoren den PD-1 Liganden PD-L1 exprimieren. Die Zulassung basiert auf den Ergebnissen der KEYNOTE-010-Studie, in der Pembrolizumab im Vergleich zur Standard-Chemotherapie eine signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens (OS) erzielt hatte.
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Wie Experten bei einem Symposium im Rahmen der diesjährigen DGHO-Jahrestagung in Leipzig berichteten, zeigen aktuelle Studiendaten, dass der Checkpoint-Inhibitor auch in der Erstlinie bei Patienten mit NSCLC und einer hohen PD-L1-Expression hoch wirksam ist. Prof. Hans-Georg Kopp, Tübingen, stellte die Daten der Phase-III-Studie KEYNOTE-024 vor, in der  Pembrolizumab (KEYTRUDA®) im Vergleich zu Platin-haltigen Standard-Chemotherapien bei Patienten mit zuvor unbehandeltem fortgeschrittenen NSCLC und hoher PD-L1-Expression (Tumor Proportion Score (TPS) ≥ 50%) evaluiert wurde. 305 Patienten erhielten randomisiert entweder Pembrolizumab (200 mg alle 3 Wochen) oder eine Platin-haltige Chemotherapie. Primärer Endpunkt war das progressionsfreie Überleben (PFS).

Wie Kopp berichtete, erreichte die Studie ihren primären Endpunkt. Nach einer medianen Nachbeobachtungszeit von 11,2 Monaten war Pembrolizumab der Platin-Dublette hinsichtlich des PFS signifikant überlegen (10,3 vs. 6 Monate, HR 0,50; p < 0,001). Das 1-Jahres-PFS betrug unter dem Checkpoint-Inhibitor 48% gegenüber 15% unter der Chemotherapie. Der PFS-Benefit zeigte sich in allen Patienten-Subgruppen inklusive der Patienten mit Plattenepithelkarzinom (HR 0,35). Auch hinsichtlich des sekundären Endpunkts OS war Pembrolizumab der Vergleichstherapie signifikant überlegen (HR 0,60, p = 0,005) – trotz erlaubtem Cross-Over. Zudem erwies sich die Immuntherapie deutlich verträglicher als die Chemotherapie. Für Kopp steht damit fest, dass Pembrolizumab in der Erstlinie der zukünftige neue Standard bei Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC und hoher PDL1-Expression werden wird. Dies gelte gleichermaßen für Patienten mit Plattenepithel- und Adenokarzinom. Die Studiendaten bestätigen auch die hohe Bedeutung von PD-L1 als prädiktiver Marker für den therapeutischen Einsatz von Checkpoint-Inhibitoren beim NSCLC. Für Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren und Hodgkin-Lymphom liegen ebenfalls vielversprechende Studiendaten zur Wirksamkeit von Pembrolizumab vor, wie Prof. Viktor Grünwald, Hannover, und Prof. Andreas Engert, Köln, berichteten.

Dr. Claudia Schöllmann
Satellitensymposium "Immuntherapie: Was bringt die Zukunft?" im Rahmen der DGHO-Jahrestagung am 14. Oktober 2016 in Leipzig: Veranstalter: MSD Sharp & Dohme GmbH
 
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