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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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13. November 2014

Erster Welt-Pankreaskrebs-Tag

Heute, am 13. November, findet der erste Welt-Pankreaskrebs-Tag (World Pancreatic Cancer Day) statt. Der Tag wurde ins Leben gerufen, um zu einer verstärkten Aufklärung der Bevölkerung über diese schwere Erkrankung beizutragen - das Pankreaskarzinom belegt auch hierzulande Platz 4 der häufigsten krebsbedingten Todesursachen.

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Ergebnisse einer multinationalen Omnibus-Umfrage zu dieser Erkrankung konnten unter anderem zeigen, dass Menschen in Deutschland so gut wie nichts über Bauchspeicheldrüsenkrebs wissen und dass ein hohes Interesse an Forschung zu Vorsorgemaßnahmen besteht, mit denen Bauchspeicheldrüsenkrebs verhindert werden kann.

Hier geht´s zur Infografik.

"Global Omnibus Research: Pancreatic Cancer Awareness Survey" ist eine globale Omnibus-Umfrage zum Bewusstsein für das Thema Bauchspeicheldrüsenkrebs (med.: Pankreaskarzinom), die von Celgene unterstützt wurde. Im Rahmen der Erhebung, die die Wahrnehmung der Gefährlichkeit von Krebs im Vergleich zu anderen Erkrankungen untersucht und dabei besonders auf den Bekanntheitsgrad und das Wissen über Bauchspeicheldrüsenkrebs eingeht, wurden 7000 Menschen befragt. Im Vorfeld des ersten Welt-Pankreaskrebs-Tages am 13. November 2014 beleuchtete die Studie außerdem, inwieweit Interesse daran besteht, etwas über die Krebsart mit der höchsten Sterblichkeitsrate zu erfahren und inwieweit die Befragten bereit sind, Forschungsbestrebungen zu unterstützen. Bauchspeicheldrüsenkrebs stellt derzeit die vierthäufigste krebsbedingte Todesursache in Deutschland dar. Jährlich erkranken etwa 16.000 Menschen hierzulande neu an einem Pankreaskarzinom.

Kernergebnisse der Umfrage: Viele Deutsche wissen nahezu nichts über Bauchspeicheldrüsenkrebs

•    57% der deutschen Studienteilnehmer wussten fast nichts über Bauchspeicheldrüsenkrebs. Auch global gesehen wussten die Befragten über diesen Tumortyp am wenigsten.
•    Nur 2% der deutschen Umfrageteilnehmer nannten Bauchspeicheldrüsenkrebs als die Krebsart, die ihnen als erstes in den Sinn kommt, wenn sie an Krebs denken. 29% hingegen nannten Brustkrebs und 27% Lungenkrebs.
•    Nachdem ihnen die geringe Überlebensrate von Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs bewusst gemacht worden war, gaben mehr als 70% der Befragten weltweit an, dass sie eine öffentliche Aufklärungskampagne zum Thema Bauchspeicheldrüsenkrebs befürworten würden.
o    Weltweit würden 50% der Befragten eine solche Aufklärungskampagne aktiv unterstützen, in Deutschland waren es 40% der Befragten.
o    In Deutschland gaben 19% der Befragten an, eine öffentliche Kampagne zum Thema Bauchspeicheldrüsenkrebs extrem unterstützend gegenüberzustehen, im Vergleich zu 59% in Italien und 57% in Spanien.
•    In den Vereinigten Staaten und in Europa stimmten drei von vier Befragten zu, dass es sehr wichtig sei, in der breiten Öffentlichkeit ein Bewusstsein für das Thema Bauchspeicheldrüsenkrebs zu schaffen. Eine ähnliche Anzahl an Umfrageteilnehmern gab dies auch für die weiteren Krebsarten an, die abgefragt wurden (Brustkrebs, Lungenkrebs, Hautkrebs, Darmkrebs, Prostatakrebs und Eierstockkrebs). In Deutschland war ein geringerer Prozentsatz (65%) dieser Meinung, was sowohl die Aufklärung über das Pankreaskarzinom als auch über die weiteren Krebserkrankungen betraf.
•    Die befragten Deutschen priorisierten Forschung zu Vorsorgemaßnahmen, um Bauchspeicheldrüsenkrebs zu verhindern (60%), gefolgt von einem Bewusstsein für die Relevanz eines frühen Screenings und einer raschen Diagnose (51%) als wichtigste Ziele einer verstärkten öffentlichen Aufklärung über Bauchspeicheldrüsenkrebs.
•    In Deutschland unterstützen mehr Frauen als Männer (29 versus 23%) das Ziel, ein frühes Screening und eine rasche Diagnose zu fördern. Ein größerer Prozentsatz sowohl der Frauen
(35 Prozent) als auch der Männer (36%) forderten zudem mehr Präventionsforschung. Mehr Männer als Frauen (19 vs. 14%) gaben an, dass es wichtig sei, Geld für Forschungsvorhaben zu sammeln, um die Behandlungsoptionen zu verbessern.

Krebserkrankungen - allgemeine Umfrageergebnisse:
•    Die meisten Befragten (84%) sehen Krebs als ernsthaftes nationales Gesundheitsproblem an. In Deutschland teilten 75% der Umfrageteilnehmer diese Meinung. Krebs führte damit eine Liste mit Erkrankungen an, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Alzheimer, Adipositas, Diabetes und psychische Erkrankungen einschloss.
•    In fast allen untersuchten Ländern wird Krebs als das wichtigste Gesundheitsproblem wahrgenommen, wenn es um den öffentlichen Bekanntheitsgrad geht. Nur in Deutschland werden Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit 77% geringfügig höher eingestuft als Krebs
(76%).

Fortschritte im Kampf gegen Krebs:
•    44% der europäischen Teilnehmer und 45% der Befragten aus den Vereinigten Staaten stimmten stark zu, dass in den letzten 20 Jahren gewisse Fortschritte in der Behandlung einiger Krebsarten erzielt wurden, in diesem Zeitraum jedoch noch mehr für alle Krebsarten hätte getan werden müssen. Im Vergleich dazu stimmten nur 37% der deutschen Befragten dieser Aussage stark zu.
•    Weltweit und auch in Deutschland gibt es eine Übereinstimmung, dass es einen stärkeren Fokus auf verbesserte Behandlungsmöglichkeiten und das Erforschen von Heilungsmöglichkeiten geben sollte, was insgesamt zwei Drittel der Befragten sehr befürworteten.
•    30% der deutschen Befragten stimmten der Aussage zu, dass Fortschritte in der Behandlung von Krebs in den letzten 20 Jahren dazu beigetragen haben, die Lebenserwartung von Krebspatienten zu erhöhen.

Wissen über und Erfahrung mit Krebserkrankungen:
•    Im Vergleich zu Teilnehmern aus allen fünf in die Studie einbezogenen europäischen Ländern schätzen sich die deutschen Teilnehmer mit der größten Wahrscheinlichkeit als sachkundig in Bezug auf die genannten Krebsarten (Brustkrebs, Lungenkrebs, Hautkrebs, Darmkrebs, Prostatakrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs; mit Ausnahme von Eierstockkrebs) ein. Der Wissensstand in Deutschland ist bei Brust-, Lungen- und Hautkrebs am höchsten. Dies sind auch gleichzeitig die bekanntesten Arten von Krebs.
o    In Deutschland sowie Europa gaben 66%der Befragten (Vereinigte Staaten:
87%) an, mindestens zumindest ausreichend gut über Brustkrebs informiert zu sein. Bei Lungenkrebs lagen die Werte bei 62 Prozent der Deutschen, 59%der Europäer und 71% der Amerikaner.
•    70% der weltweit Befragten gaben an, einen Menschen, der von einer der abgefragten Krebserkrankungen betroffen ist bzw. war, zu kennen. Elf Prozent der Umfrageteilnehmer kannten einen Menschen, bei dem ein Pankreaskarzinom diagnostiziert wurde. Betrachtet man Deutschland und Spanien, lag der Wert ebenfalls bei elf Prozent, in Italien waren es zwölf Prozent und in den Vereinigten Staaten dreizehn Prozent.

Beteiligung an öffentlicher Aufklärung:
•    Wenn es darum geht, wer sich an einer Aufklärungskampagne über Krebs beteiligen sollte, sind die Umfrageteilnehmer aller Länder überzeugt, dass die medizinische Forschung bzw. Wissenschaftler hier die Führung übernehmen sollten (70%), dicht gefolgt von medizinischen Fachgesellschaften (60%) und gemeinnützigen Organisationen
(58%).
•    Umfrageteilnehmer aus Deutschland unterstützten am seltensten den Wunsch (39%), dass die Regierung eine erhebliche Rolle in öffentlichen Aufklärungskampagnen spielen sollte. Stattdessen bevorzugen sie, dass die medizinische Forschung bzw. Wissenschaftler (70%) und/oder medizinische Gesellschaften (59%) hierbei eine Führungsrolle einnehmen.

Quelle: Celgene
 
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