Montag, 11. Dezember 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
28. Juli 2016

Erhöhtes Melanom-Risiko durch "Rothaarigen-Gen" MC1R

Menschen, die ein "stilles" Ginger-Gen in sich tragen, haben ein erhöhtes Risiko für mit der Sonne in Zusammenhang stehenden Hautkrebs. Zu diesem Ergebnis kommt das Wellcome Trust Sanger Institute . Laut dem Team um David Adams verfügt einer von vier Briten über dieses Gen. Wenn es um krebsbedingte Veränderungen der Haut geht, entsprechen die "Folgen" des Gens so, etwa einer Sonnenstrahlung über zwei Jahrzehnte.
Anzeige:
 
 
Personen mit zwei Kopien dieses Gens verfügen über rote Haare, Sommersprossen und eine helle Haut. Sie wissen, dass sie in der Sonne besonders vorsichtig sein müssen. Menschen, die nur über eine Kopie dieses Gens verfügen, sind sich möglicherweise nicht darüber im Klaren, dass sie gefährdet sind. Rund 25% der britischen Erwachsenen verfügen über eine Kopie des Gens MC1R, das ihr Risiko, an einem malignen Melanom zu erkranken, erhöht.

Die Betroffenen sehen nicht zwangsläufig immer so aus, als reagierten sie besonders empfindlich auf die Sonne. Obwohl diese Personen nicht wirklich rothaarig sind, haben sie eine helle Haut, einige Sommersprossen und sind anfällig für Schädigungen durch die Sonne. Ihre natürliche Haarfarbe reicht von braun bis blond, fallweise mit einem Hauch rot.

Die Forscher untersuchten über 400 Tumorproben von Patienten, bei denen ein Melanom diagnostiziert worden war. Personen, die mindestens eine Kopie einer genetischen Variante von MC1R hatten, verfügten über 42% mehr sonnenbedingte Mutationen in ihren Tumoren als Menschen ohne diese Varianten. Das entspricht einer Belastung von zusätzlichen 21 Jahren in der Sonne.

Die in "Nature Communications" veröffentlichten Ergebnisse legen nahe, dass Menschen mit diesem Gen weniger gut in der Lage sind, sich gegen die UV-Strahlen der Sonne zu schützen. MC1R liefert Anweisungen für Zellen, die das Pigment Melanin produzieren, das die Haut als Schutz vor Schäden durch die UV-Strahlen braun werden lässt.
pte
Literatur:
Carla Daniela Robles-Espinoza, Nicola D. Roberts, Shuyang Chen et al.
Germline MC1R status influences somatic mutation burden in melanoma
Nature Communications 7, Article number: 12064 doi:10.1038/ncomms12064
http://www.nature.com/ncomms/2016/160712/ncomms12064/full/ncomms12064.html
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!



Anzeige:
Zur Fachinformation
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
NET
CML
CUP
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASH 2017