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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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03. Juni 2017

Erfolgversprechende Ansprechraten und gute Verträglichkeit durch Kombination von Epacadostat und Pembrolizumab beim vorbehandelten NSCLC

Vorläufige Daten der Phase I/II-Studie KEYNOTE-037, die beim 53. ASCO-Meeting 2017 in Chicago/IL, USA, präsentiert wurden, legen nahe, dass Patienten, die nach einer Platin-basierten Chemotherapie ein Rezidiv erleiden, von einer Kombination des Checkpoint-Inhibitors Pembrolizumab mit Epacadostat profitieren. Epacadostat ist ein potenter oraler Inhibitor des Enzyms Indolamin 2,3 Dioxygenase 1 (IDO1), das einen immunsuppressiven Status im Tumorenvironment fördert und damit den Tumor vor einem Zugriff des Immunsystems schützt. Die Kombinationsbehandlung erwies sich als gut verträglich und zeigte erfolgversprechende Ansprechraten. Im Rahmen des ASCO wurden auch weitere Teilergebnisse der KEYNOTE-037-Studie bei anderen Tumorentitäten vorgestellt.
Nachdem in einer Dosiseskalationsstudie adäquate Dosierungen für eine Kombination aus Epacadostat (E) und Pembrolizumab (KEYTRUDA®) bei 12 Patienten mit vorbehandeltem NSCLC ermittelt wurden, wurde anschließend eine Phase-II-Kohorten-Expansionsstudie mit zweimal täglich 100 mg E und 200 mg Pembrolizumab alle 3 Wochen durchgeführt (1). Deren Ergebnisse wurden beim ASCO im Rahmen einer Poster-Session vorgestellt.

Bezüglich der Wirksamkeit der Medikation wurde differenziert nach Patienten, die eine hohe Expression des Liganden PD-L1 aufwiesen (Tumor Proportion Score (TPS) ≥ 50%) und Patienten mit TPS < 50%. Insgesamt 40 Patienten gingen in die Wirksamkeitsanalyse und 58 Patienten in die Sicherheitsanalyse.

Die Gesamtansprechrate (ORR) der 40 Patienten der Wirksamkeitsanalyse betrug nach einer mittleren Follow-up-Zeit von 19,7 Wochen 35% (2 komplette und 12 partielle Remission). Wurde auch die Krankheitsstabilisierung miteinbezogen (DCR), zeigten 65% der Patienten ein Ansprechen. Bei Patienten mit TPS ≥ 50% und maximal 2 Platin-basierten Chemotherapien in der Vorgeschichte betrug die ORR 43% und die DCR 57%, bei Patienten mit TPS < 50% und maximal 2 Platin-basierten Chemotherapien 33% bzw. 56%. Derzeit werden noch Biomarker analysiert und das progressionsfreie Überleben (PFS) der Patienten ermittelt.

Die häufigsten Nebenwirkungen aller Grade waren Fatigue (28%), Arthralgie (17%), Nausea (14%), verminderter Appetit (10%), Pruritus (19%) und Hautausschlag (10%). Nebenwirkungen der Grade 3 und 4 betrafen 3 Patienten mit einer Erhöhung der Lipase-Aktivität, 2 Patienten mit Fatigue und 2 Patienten mit Hautausschlag.

Die Autoren schließen aus den vorläufigen Daten, dass die Kombination aus Epacadostat und Pembrolizumab bei Patienten mit NSCLC gut verträglich ist und Wirksamkeit verspricht. Eine Phase-III-Studie ist in Planung.

Red.
ASCO 2017
Literatur:
(1) Gangadhar TC et al. Efficacy and safety of epacadostat plus pembrolizumab treatment of NSCLC: preliminary phase I/II results of ECHO-202/KEYNOTE-037. J Clin Oncol 35, 2017 (suppl; abstr 9014)
 
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