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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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08. Januar 2014

Epigenetik als vielversprechender neuer Ansatz in der Krebsforschung im Fokus

Bayer HealthCare wird mit dem Structural Genomics Consortium (SGC), einer internationalen nicht-gewinnorientierten öffentlich-privaten Partnerschaft neuartige Therapieansätze im Bereich der Onkologie entwickeln. Die gemeinsamen Forschungsanstrengungen werden sich auf die veränderte Genregulation und sogenannte epigenetische Prozesse in Tumoren konzentrieren.

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Bayer HealthCare arbeitet mit Structural Genomics Consortium an der Entwicklung neuer Krebstherapien

Das Structural Genomics Consortium verfügt über Forschungseinrichtungen an den Universitäten von Oxford, Großbritannien, und Toronto, Kanada und hat sich zum Ziel gesetzt, die Forschung im Bereich der Epigenetik voranzubringen. Im Rahmen der Partnerschaft wird Bayer zur Finanzierung des Konsortiums beitragen sowie Teile seiner Substanzbibliothek zum Screening zur Verfügung stellen. Ferner wird das Unternehmen die Optimierung chemischer Strukturen für den Einsatz als Sonden (sogenannte "chemical probes") zur präklinischen Targetvalidierung übernehmen.

"Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit dem SGC, das mit der Bereitstellung von Proteinkristallstrukturen und chemischen Sonden bereits eine beeindruckende Erfolgsgeschichte in der Epigenetikforschung vorweisen kann", sagte Prof. Hanno Wild, Senior Vice President und Leiter der Funktion Candidate Generation & Exploration in der globalen Arzneimittelforschung von Bayer HealthCare. "Diese einzigartige Partnerschaft vereint die Stärken erstklassiger Wissenschaftler aus Hochschule und Industrie in einem globalen Forschungsnetzwerk. Wir hoffen damit zu einem besseren Verständnis bestimmter Krankheitsprozesse beizutragen und neue Ansatzpunkte für die Wirkstoffforschung zu finden."

In Zusammenarbeit mit den Forschungseinrichtungen an der University of Oxford und der University of Toronto will Bayer in mehreren Projekten die Wirkungsweise und Struktur von Schlüsselproteinen in epigenetischen Prozessen auf molekularer Ebene erforschen. Die Konsortiumpartner entwickeln die hierfür benötigten biologischen Testsysteme, Proteinexpressions- und -kristallisationsverfahren sowie chemischen Sonden, indem sie ihre biologische und chemische Expertise bündeln. Ergebnisse aus den Kooperationsprojekten werden publiziert und stehen damit der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Die Epigenetik ist die Wissenschaft von vererbten und erworbenen Veränderungen der Genregulation, die ohne Veränderung der zugrunde liegenden DNA-Sequenz auftreten. Mit neuen chemischen Werkzeugen ("chemical probes") zur Untersuchung epigenetischer Prozesse sowie Röntgenstrukturanalysen von beteiligten Proteinen kann der Wissensstand in diesem Forschungszweig erheblich erweitert werden. Dies eröffnet neue Möglichkeiten zur Bekämpfung unheilbarer Krankheiten.

Quelle: Bayer HealthCare
 
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