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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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10. September 2014

Enzalutamid reduziert Morbidität im Zusammenhang mit Knochenmetastasen bei Männern mit metastasiertem kastrationsresistenten Prostatakarzinom erheblich

Neuen Ergebnissen der AFFIRM-Studie zufolge, die in Lancet Oncology veröffentlicht wurden, reduziert Enzalutamid das Risiko skelettbezogener Ereignisse im Vergleich zum Placebo, mindert Schmerzen und erhöht die Lebensqualität bei Männern mit metastasiertem kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC) (1).

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Prostatakrebs breitet sich mit 90% der Metastasen vor allem im Knochen aus, was eine der schmerzhaftesten und funktional am stärksten beeinträchtigenden Komplikationen der Krankheit ist. Prof. Johann De Bono, Professor für experimentelle Krebsmedizin am The Institute
of Cancer Research London, und Leiter der Arzneistoffentwicklungseinheit beim The Royal Marsden NHS Foundation Trust, kommentiert: "Diese Daten zur Lebensqualität bestatigen die Tatsache, dass Enzalutamid ein großer Fortschritt in der Behandlung von Prostatakrebs ist."

Enzalutamid ist ein neuartiger, einmal täglich eingenommener oraler Androgenrezeptor-Signalisierungshemmer zur Behandlung von Männern mit mCRPC, deren Krankheit nach der Behandlung mit Docetaxel fortgeschritten ist. Vorausblickende Analysen sekundärer Endpunkte in Phase III der AFFIRM-Studie untersuchten zunächst skelettbezogene Ereignisse und betrachteten mehrere Massnahmen zur Schmerzkontrolle und
die vom Patienten berichtete gesundheitliche Lebensqualität (HRQoL). Die Forscher stellten fest, dass:

 - Enzalutamid das Risiko skelettbezogener Ereignisse (etwa Bestrahlung des Knochens und Rückenmarkkompression) gegenüber dem Placebo (p=0,0001) um 31% reduzierte. Die Zeit bis zum ersten skelettbezogener Ereignis war bei mit Enzalutamid behandelten Patienten wesentlich länger als beim Placebo (16,7 Monate gegenüber 13,3 Monaten; Risikoverhältnis 0,69; p=0,0001).
- Enzalutamid sowohl den Schmerzgrad als auch die Interferenz ab Studienbeginn bis Woche 13 gegenüber Placebo (p<0,0001) verbesserte und auch das Risiko der Schmerzverschlimmerung (p=0,0018) reduzierte.
- Im Vergleich zur Placebogruppe ein wesentlich höherer Anteil von Patienten mit Enzalutamid von Verbesserungen der Lebensqualität berichtete, gemessen nach FACT-P, einem Fragebogen, der bei Prostatakrebsstudien benutzt wird und nach dem körperlichen, emotionalen und funktionalen Wohlbefinden fragt. Patienten in der Enzalutamidgruppe zeigten eine wesentlich längere Zeit bis zur HRQoL-Verschlechterung als diejenigen der Placebogruppe (9,0 Monate gegenüber 3,7 Monaten; HR 0,45; p<0,0001).

Literaturhinweise:
(1) Fizazi K, Scher HI, Miller K et al. E   ect of enzalutamide on time to first skeletal-related event, pain, and quality of life in men with castration-resistant prostate cancer: results from the randomised, phase 3 AFFIRM trial. Lancet Oncology, Volume 15, Issue 10. Seiten 1147-1156, September 2014. doi:10.1016/S1470-2045(14)70303-1
(2) Scher HI, Fizazi K, Saad F et al, four die AFFIRM-Forscher. Increased Survival with Enzalutamide in Prostate Cancer after Chemotherapy. N Engl J Med 2012;367:1187-97.
(3) European Medicines Agency, XTANDI, (enzalutamide) Summary of Product Characteristics, 2013. https://www.medicines.org.uk/emc/medicine/27912/SPC/Xtandi+40mg+soft+capsules

Quelle: Astellas
 
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