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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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05. Juni 2018

Ein Jahr Rolapitant in Deutschland

Im Juni 2017 wurde das Antiemetikum Rolapitant (VARUBY®) für die Prävention von verzögerter Übelkeit und Erbrechen bei hoch und moderat emetogener Chemotherapie bei erwachsenen Tumorpatienten in Deutschland eingeführt (1). VARUBY® enthält den Wirkstoff Rolapitant, einen P/Neurokinin-1(NK-1)-Rezeptorantagonisten und wird zur Prävention von verzögert auftretender Übelkeit und Erbrechen in Zusammenhang mit einer hoch (HEC) oder moderat emetogenen Chemotherapie (MEC) als Teil einer Kombinationstherapie eingesetzt (3).
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Wie Prof. Dr. Petra Feyer, Berlin, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Supportive Maßnahmen in der Onkologie (AGSMO) der deutschen Krebsgesellschaft ausführt: “Mit VARUBY® wurde das Management von verzögerter Übelkeit und Erbrechen erneut verbessert und vereinfacht. Die einmalige Gabe von VARUBY® vor der Chemotherapie zusammen mit einem Setron und Dexamethason deckt einen gesamten Chemotherapiezyklus antiemetisch ab“. Rolapitant erweitert aufgrund seiner pharmakokinetischen und phamakodynamischen Eigenschaften – lange Halbwertszeit von 7 Tagen, keine Interaktion mit dem Cytochrom P450-System (3) – sowie der in Phase-III-Studien (4,5) bei hoch-und moderat emetogener Chemotherapie nachgewiesenen Effektivität das antiemetische Medikamenten-Portfolio.

Dies geht auch aus einer Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie hervor (2). Die DGHO führt aus, dass die Gruppe der Neurokinin-1-Rezeptorantagonisten eine Bereicherung der Antiemese bei Patienten unter hoch emetogener Chemotherapie darstellt und dass ein theoretischer Vorteil von Rolapitant gegenüber den anderen NK1-RA in der fehlenden Beeinflussung von Cytochrom P450 besteht (2).

Die Onkopedia-Leitlinien der DGHO empfehlen die Dreifachprophylaxe mit NK1-RA, Serotonin-3-(5-HT3)-Rezeptorantagonist und Dexamethason an Tag 1 vor Verabreichung der Chemotherapie bei allen hoch emetogenen Chemotherapieregimen, einschließlich AC-basierter Chemotherapien, und bei Carboplatin-haltigen Schemata mit einer Carboplatin-Dosierung von AUC ≥ 4 und Vorliegen zusätzlicher Risikofaktoren (6).
Quelle: TESARO
Literatur:
(1) http://www.ema.europa.eu/ema/index.jsp?curl=pages/medicines/human/medicines/004196/human_med_002097.jsp&mid=WC0b01ac058001d124. Letzter Zugriff am 28.05.2018
(2) Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie zur Nutzenbewertung gemäß § 35a SGB V von Rolapitant. https://www.dgho.de/publikationen/stellungnahmen/fruehe-nutzenbewertung/rolapitant/rolapitant-dgho-stellungnahme-20170922.pd. Letzter Zugriff am 28.05.2018
(3) Fachinformation VARUBY, Stand April 2017
(4) Rapoport BL et al. Lancet Oncol 2015;16(9):1079-1089
(5) Schwartzberg LS et al. Lancet Oncol 2015;16(9):1071-1078
(6) Onkopedia Leitlinien. Antiemese bei medikamentöser Tumortherapie. https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/antiemese-bei-medikamentoeser-tumortherapie/@@view/html/index.html. Letzter Zugriff am 28.05.2018
 
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