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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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19. September 2013

EU-Forschungsprojekt SUMMER zur Entwicklung neuer Software für optimierte Bildgebung in der Strahlentherapie

An der Klinik für Strahlenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg geben sich derzeit die internationalen Forscher die Klinke in die Hand: Kaum ist ein Einführungskurs zur automatisierten Bilderkennung in der Therapieplanung beendet, tritt die spanische Physikerin Montserrat Carles Fariña ihre Arbeit an. Ermöglicht wird beides durch die Beteiligung der Klinik am Projekt "Software for the Use of Multi-Modality Images in External Radiotherapy", kurz SUMMER, in dem sieben Forschungseinrichtungen und Firmen aus Frankreich, Italien, Österreich, Deutschland und den Niederlanden kooperieren. Ihr Ziel ist die Entwicklung neuer Software-Lösungen für die Strahlentherapie. Die EU unterstützt das Projekt vier Jahre lang mit insgesamt 3,4 Mio. Euro aus dem siebten EU-Rahmenprogramm zur Förderung junger Forscher.

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Die Freiburger Projektgruppe des SUMMER-Konsortiums leitet Frau Prof. Dr. Ursula Nestle, Leitende Oberärztin an der Klinik für Strahlenheilkunde. Gemeinsam mit Montserrat Carles Fariña, dem österreichischen Informatiker Tobias Fechter, der aus Wien nach Freiburg wechselte, und ihren europäischen Kollegen arbeitet sie an einem Programm, das die Bildverarbeitung in der Strahlentherapie grundlegend verbessern soll. Um Tumoren mit Röntgenstrahlen zerstören und gleichzeitig empfindliche Nachbarorgane schonen zu können, sind die Mediziner auf exakte bildgebende Verfahren angewiesen, die die Planung und Kontrolle der Behandlung möglich machen. Momentan müssen die Aufnahmen in mehreren Programmen geöffnet, übereinandergelegt und einzelne Organe von Hand markiert werden. Am Ende des SUMMER-Projekts soll eine einzige Software stehen, die von Ärzten und Medizinphysikern gemeinsam genutzt wird und alle wichtigen Arbeitsschritte übernimmt. Die Kombination mehrerer bildgebender Verfahren mit verbesserter automatischer Organerkennung soll Arbeitsabläufe erleichtern - und den Patienten zugute kommen, deren Behandlung künftig noch präziser geplant und kontrolliert werden kann.

Neben der Optimierung der Bildverarbeitung in der Strahlentherapie gehört auch die Ausbildung hochspezialisierter Forscher zu den Zielen des SUMMER-Projekts. In gemeinsamen Kursen und Summer Schools wie dem Freiburger Einführungskurs in die automatisierte Bilderkennung tauschen sich Physiker, Informatiker und Mediziner über ihre Fachgrenzen hinweg aus. Maßgeschneiderte Soft Skill-Kurse und die Möglichkeit zum Personalaustausch runden das Programm ab. "Wir sind sehr zufrieden, dass wir an SUMMER teilnehmen und mit Frau Carles Fariña und Herrn Fechter zwei sehr engagierte Forscher gewinnen konnten", so Prof. Nestle.
Weitere Informationen zum Projekt unter http://summer-project.eu/

Quelle: Universitätsklinikums Freiburg
 
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