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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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05. Oktober 2012

ESMO: Glioblastom - Betreuende Angehörige haben fast so schlechte Lebensqualität wie die Krebskranken

Betreuende Angehörige von Patienten mit einer der gefährlichsten Gehirntumor-Form („Glioblastoma multiforme“) haben eine fast ebenso schlechte Lebensqualität wie die Kranken selbst, wenn das Ende naht. Das berichtete Dr. Birgit Flechl, Universitätsklinik für Innere Medizin I, MedUni/AKH Wien, auf dem Kongress der European Society for Medical Oncology (ESMO).

Dr. Flechl: „Diese alarmierenden Ergebnisse unterstreichen den dringenden Bedarf an Unterstützung und speziellen Ausbildungsprogrammen.“ An der Studie beteiligt waren auch Co-Autoren vom Landesklinikum St. Pölten und vom Kaiser Franz Josef Spital, Wien.
In der Einschätzung der Angehörigen litten 87% der Erkrankten unter schweren Erschöpfungszuständen, 81% hatten Bewusstseinsstörungen, 77% Sprachstörungen. 22% waren in den letzten drei Monaten ihres Lebens bettlägrig, in der letzten Woche vor dem Tod stieg dieser Prozentsatz auf 80%.

Unter den Angehörigen berichteten 90% über Trauer, 69% über Angstzustände, 60% von Burnout-Symptomen. Für 54% bedeutete ihr Engagement auch das Einschränken anderer Sozialkontakte, 42% waren frustriert. Zu 88% waren die pflegenden Angehörigen die Lebenspartner der Patienten, zwei Drittel waren Frauen.

Der Hintergrund: Das Glioblastoma multiforme bleibt trotz erheblicher Fortschritte in der Medizin in den vergangenen Jahren mit einer gestiegenen Lebenserwartung der Betroffenen eine tödlich verlaufende Erkrankung. Die Autoren verwendeten einen von der MedUni Amsterdam entwickelten Fragebogen zur Bestimmung der Lebensumstände und der Lebensqualität von Patienten mit Hirntumor und ihren pflegenden Angehörigen während der letzten drei Monate vor dem Ableben des Betroffenen.

Literaturhinweis:
B. Flechl; The caregivers´perspective on the end-of-life phase of Glioblastoma patients

Quelle: ESMO
 
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