Samstag, 16. Dezember 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
29. September 2014

ESMO 2014: Studie erforscht Behandlungsrealität bei fortgeschrittenem Prostatakrebs

Werden Männer mit fortgeschrittenem Prostata-Karzinom adäquat behandelt? Für welche Strategien entscheiden sich die Behandlungsteams im klinischen Alltag? Solche Fragen gewinnen angesichts der immer vielfältiger werdenden Therapiemöglichkeiten beim Prostatakarzinom zunehmend an Bedeutung. Die Antworten soll eine neue internationale Studie liefern, deren Design jetzt auf dem Europäischen Krebskongress ESMO 2014 vorgestellt wurde. "ASPIRE-PCa hat ein deskriptives Design", so eine der Koordinatorinnen Doz. Dr. Maria De Santis, Sozialmedizinisches Zentrum Süd, Kaiser-Franz-Josef-Spital, Wien.

Anzeige:
 
 

"Teilnehmende Ärzte müssen keine zusätzlichen Untersuchungen durchführen, sondern einfach ihre tägliche Arbeit, genauer gesagt ihre Therapieentscheidungen, dokumentieren. Die Studie soll über mindestens vier Jahre laufen. Man kann also davon ausgehen, dass die Daten, die wir damit generieren, Antworten liefern, wie die Krankheit behandelt wird, wer wohin überwiesen wird und welche Untersuchungen durchgeführt werden. Auch das Therapieergebnis und der Krankheitsverlauf werden dokumentiert. Darüber hinaus sollten die Daten auch zeigen, welche Faktoren die Therapieentscheidungen beeinflussen bzw. zu Änderungen der Therapie führen. Patienten, die experimentelle Therapien erhalten oder an klinischen Studien teilnehmen, sind von ASPIRE-PCa ausgeschlossen. Die Ergebnisse der Studie werden auch die Nutzung des Gesundheitssystems durch Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakrebs zeigen. Und nicht zuletzt sollte es möglich werden Faktoren zu bestimmen, die Einfluss auf den Krankheitsverlauf nehmen."

ASPIRE-PCa ist eine prospektive, multinationale, longitudinale, Beobachtungsstudie. Eingeschlossen werden Männer, bei denen ein Adenokarzinom der Prostata diagnostiziert wurde und die ihre schriftliche Zustimmung zu Aufnahme in die Datenbank erteilen. Außerdem müssen die Patienten entweder einen Rückfall mit steilem Ansteigen des PSA nach der Ersttherapie ihres Karzinoms erlebt haben, im Stadium der Kastrationsresistenz diagnostiziert worden sein oder bereits bei der Diagnose Metastasen gehabt haben. Eine weitere Voraussetzung ist, dass die Patienten eine aktive Therapie ihrer Erkrankung erhalten.

ASPIRE-PCa sollte auch Informationen über geographische Besonderheiten des Prostata-Karzinoms liefern. Doz. De Santis: "Bis jetzt machen 115 Zentren in Europa, dem Nahen Osten sowie Asien und dem pazifischen Raum mit. Die Auswahl der teilnehmenden Zentren läuft noch. Insgesamt sollen 2.900 Patienten in die Studie aufgenommen werden. Damit werden wir in der Lage sein, regionale Unterschiede abzubilden."

Quelle: ESMO Abstract De Santis et al., A prospective, multinational, observational study of men with later-stage prostate cancer, a new global study to examine patterns of care and outcomes.
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
STICHWÖRTER:



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
NET
CML
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASH 2017