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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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27. Oktober 2014

ESMO 2014: PIK3CA-Mutation ein prognostischer und prädiktiver Marker für die Anti-HER2-Therapie

Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs profitieren weniger von einer Anti-HER2-Therapie, wenn der Tumor gleichzeitig eine PIK3CA-Mutation aufweist, berichtete Dr. Evandro de Azambuja, Brüssel, Belgien.

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Um die PIK3CA-Mutation mit der pCR-Rate zu korrelieren, evaluierten Guarneri V. et al. die Mutation bei 121 Patientinnen aus der CherLOB-Studie, die neoadjuvant mit Anthrazyklin/Taxan-basierter Chemotherapie kombiniert mit Trastuzumab oder Lapatinib oder beiden Behandelt worden waren. Bei 106 der 121 Patientinnen konnte der PIK3CA-Status evaluiert werden, 22 (20,8%) wiesen eine PIK3CA-Mutation auf.

In der Gesamtpopulation waren die pCR-Raten ähnlich bei den PIK3CA-Wildtyp (WT) und den PIK3CA-mutierten (mut) Patientinnen (33,3% vs. 22,7%, p=0,34). Allerdings hatten Patientinnen, die mit Trastuzumab plus Lapatinib behandelt wurden eine höhere pCR-Rate, wenn sie einen PIK3CA wt aufwiesen (4,5% vs. 12,5%, p=0,06).

Diese Daten, die Guarneri auf dem ESMO präsentierte sind konsisten mit denen anderer Studie. So waren die PIK3CA-Mutationen in der NeoALTTO-Studie in der gleichen Größenordnung und die pCR-Raten bei Vorliegen dieser Mutation niedriger. Eine Studie der German Breast Group (GBG) analysierte die beiden neoadjuvanten Studien GeparQuinto und GeparSixto und fand ebenfalls eine signifikant niedrigere pCR-Rate bei Patientinnen mit PIK3CA-Mutation, insbesondere bei jenen, die HER2-positiv und hormonrezeptorpositiv waren.

Der gleiche Effekt zeigte sich auch in Studien im metastasierten Setting: In der Studie CLEOPATRA hatten Patientinnen mit einer PIK3CA-Mutation einen geringeren Vorteil von Trastuzumab und Pertuzumab und in der Studie EMILIA einen geringeren Vorteil von Lapatinib.

Die laufende Phase-II-Studie NeoPHOEBE untersucht neoadjuvant Trastuzumab vs. Trastuzumab + PIK3CA-Inhibitor BKM120 in Kombination mit wöchentlichem Paclitaxel bei HER2-positiven Brustkrebspatientinnen mit PIK3CA wt und mut. Diese Studie wird die Antwort darauf liefern, ob der PIK3CA-Status dafür genutzt werden kann, HER2-positive Patientinnen in 2 Gruppen zu stratifizieren - in eine Gruppe die einen Nutzen von der Anti-HER2-Therapie hat und in eine Gruppe, die von diesem Therapieansatz nicht profitiert.

Quelle: 254O: Activity of neoadjuvant lapatinib (L) plus trastuzumab (T) for early breast cancer (EBC) according to PIK3CA mutations: Pathological complete response (pCR) rate in the CherLOB study and pooled analysis of randomized trials
 
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