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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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21. Oktober 2014

ESMO-Leitlinien zum NSCLC aktualisiert: Bevacizumab erneut zweimal mit I,A-Empfehlung bewertet

Die kürzlich publizierten Empfehlungen der European Society for Medical Oncology (ESMO) bewerten Avastin® (Bevacizumab) in der First-Line-Therapie des fortgeschrittenen Nicht-Plattenepithel-NSCLC (nsNSCLC) zweimal mit dem höchsten Empfehlungsgrad. Wie auch schon 2012 erhält der VEGF-Antikörper eine I,A-Empfehlung und zwar sowohl in Kombination mit Carboplatin/Paclitaxel als auch zusammen mit anderen platinhaltigen Dubletten (1).

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Die I,A-Empfehlung zur First-Line-Therapie mit Avastin plus Carboplatin/Paclitaxel (Sandler-Schema) basiert auf den Daten der ECOG4599-Studie, in der die zusätzliche Gabe des Angiogenesehemmers im Vergleich zur alleinigen Chemotherapie das Mortalitätsrisiko im Gesamtkollektiv um 21% reduzierte (HR 0,79; p=0,003)(2). Patienten mit Adenokarzinom hatten in der Phase-III-Studie einen Überlebensvorteil von circa 4 Monaten, bei einer Abnahme des Mortalitätsrisikos um 31% (HR 0,69) (3).

Unterstützt wird die Kombination von Bevacizumab mit Carboplatin/Paclitaxel durch die erstmals 2013 veröffentlichten Ergebnisse der BEYOND-Studie. In der Phase-III-Studie wurde durch den Einsatz des Sandler-Schemas bei chinesischen Patienten ein medianes progressionsfreies Überleben (PFS) von 9,2 Monaten erreicht (vs. 6,5 Monate bei alleiniger Chemotherapie) und das Progressionsrisiko um 60% reduziert (HR 0,4; p<0,0001) (4).

Die I,A-Empfehlung von Bevacizumab zusammen mit einer carboplatin- oder cisplatinhaltigen Chemotherapie resultiert aus zwei Metaanalysen randomisierter klinischer Studien, in denen die Wirksamkeit des Angiogenesehemmers in Kombination mit verschiedenen platinhaltigen Dubletten untersucht wurde. Die französische Arbeitsgruppe um Jean Charles Soria konnte zeigen, dass die Zugabe von Avastin zu einer platinhaltigen Chemotherapie sowohl das Mortalitätsrisiko als auch das Progressionsrisiko statistisch signifikant senkt (OS: HR 0,90; p=0,03; PFS: HR 0,72; p<0,001) (5). Die Gruppe um André Bacellar Costa Lima fand bei Kombination von Bevacizumab mit einer platinhaltigen Dublette neben einer statistisch signifikanten Abnahme des Mortalitätsrisikos um 11% (HR 0,89; p=0,04) und einer signifikanten Reduktion des Progressionsrisikos um 27% (HR 0,73; p<0,00001) eine signifikante Erhöhung der Ansprechrate um mehr als das zweifache (Odds Ratio 2,34; p<0,00001) (6).

Literaturhinweise:
(1) Reck M et al. Ann Oncol 2014; 25 (Suppl 3):iii27-iii39. doi: 10.1093/annonc/mdu199. Epub 2014 Aug 11
(2) Sandler A et al. N Engl J Med 2006; 355: 2542-2550
(3) Sandler A et al. J Thorac Oncol 2010; 5:1416-1423
(4) Zhou C et al. J Thorac Oncol 2013; 8 (Suppl 2): (Abstr MO06.13)
(5) Soria JC et al. Ann Oncol 2013; 24: 20-30
(6) Lima AB et al. PLoS One 2011; 6: e22681

 
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