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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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26. Juni 2017

EHA 2017: Fortgeschrittenes Hodgkin-Lymphom: Reduktion von eBEACOPP-Zyklen bei schnellem metabolischen Ansprechen im FDG-PET

Die German Hodgkin Study Group (GHSG) wendet bei allen neu diagnostizierten Hodgkin-Patienten im fortgeschrittenen Stadium das intensive eBEACOPP-Schema an (dosiseskaliertes Bleomycin, Etoposid, Doxorubicin, Cyclophosphamid, Vincristin, Procarbazin und Prednison)  – unabhängig vom individuellen Risikoprofil. So besteht die Gefahr der Überbehandlung. Da die Patienten, die eine solche intensive Therapie nicht bräuchten, nicht zuverlässig mit dem IP-Score identifiziert werden können, rückt jetzt das frühe metabolische Ansprechen nach 2 Therapie-Zyklen in den Fokus.
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Metabolisches Ansprechen wird per FDG-PET (sog. PET-2) ermittelt und kann besser das klinische Ergebnis des Patienten vorhersagen. Die Studie evaluierte, ob bei einem schnellen Ansprechen (=negatives PET-2) nach 2 Zyklen die Intensität der Therapie ohne Wirksamkeitsverlust reduziert werden könnte.

In die Phase-III-Studie HD18 wurden 2.101 Patienten mit neu diagnostiziertem HL (fortgeschrittenes Stadium) eingeschlossen. Davon hatten 1.005 Patienten ein negatives PET-2. Diese wurden nach 2 Zyklen eBEACOPP auf entweder 6 weitere oder 2 weitere Zyklen (also insgesamt entweder 8 (n=504, Standard-Arm) oder nur 4 Therapiezyklen (n=501) eBEACOPP) randomisiert.

Nach einem medianen Follow-up von 55 Monaten lag das geschätzte 5-Jahres-Progressionsfreie Überleben (PFS) bei 90,8% in der 8-Zyklen-Gruppe vs. 92,2% in der 4-Zyklen-Gruppe. Im Standard-Arm hatten 95% der Patienten mindestens eine akute hämatologische Toxizität vom Grad 3/4 vs. 90% im 4-Zyklen-Arm.

Das geschätzte 5-Jahres-Gesamtüberleben lag bei 95,4% im Standard-Arm vs. 97,7% im 4-Zyklen-Arm (p=0,004).

Die Studienautoren kommen zu dem Schluss, dass die Messung des metabolischen Ansprechens nach 2 Zyklen eBEACOPP eine Therapie-Reduzierung ohne Wirksamkeitsverlust ermöglicht. Die verkürzte Therapie mit 4 Zyklen zeigte sich verträglicher und führte gegenüber der Standardtherapie sogar zu einem signifikanten OS-Vorteil.
(übers. v. AB)


 
EHA 2017
Literatur:
Peter Borchmann, Helen Goergen, Carsten Kobe et al., presented at EHA 2017, #S150
 
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