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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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19. Juni 2012

EHA 2012: Maßnahmen gegen Arzneimittel-Engpässe ergreifen

Die European Hematology Association (EHA), die American Society of Hematology (ASH) und die European Cancer Patient Coalition (ECPC) haben sich zusammengeschlossen und rufen gemeinsam zu Massnahmen auf, um die Knappheit von hämatologischen Medikamenten in Europa, den USA und auf der ganzen Welt einzudämmen. Das Kollektiv hat heute, nach dem EHA-ASH Joint Symposium des 17. EHA Kongresses in Amsterdam, der sich mit dem Problem der Arzneimittel-Knappheit auseinandersetzte, diese Bekanntmachung gemacht.

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Dieser gemeinsame Aufruf zielt zunächst darauf ab, Hämatologen über den Mangel an Medikamenten aufzuklären. Hämatologen und deren Patienten sind von der weltweiten Arznei-Knappheit am meisten betroffen, da dies vor allem die Medikamente, die zur Behandlung von lebensbedrohlichen Blutkrankheiten eingesetzt werden, betrifft.

Dieser internationale Zusammenschluss wird aktuelle Daten von fehlenden Medikamenten sammeln und diese an die zuständigen Gesundheitsbehörden weiterleiten. Die EHA, die ASH und die ECPC werden Berichte über aktuelle Arznei-Engpässe an die zuständigen Regierungsbehörden weiterleiten, um die Lieferung von lebenswichtigen Medikamenten effektiv und effizient zu fördern.

Als letzte Massnahme verpflichtete sich der Zusammenschluss, in den USA, in Europa und weltweit eine Gesetzgebung, die klar und wirksam in die Arznei-Engpässe eingreift, zu unterstützen.

"In den USA ist das Gesetz bereits auf dem Weg, Medikamenten-Engpässe einzudämmen", sagte Ulrich Jäger, Präsident der EHA. "Aber in Europa ist uns das Ausmass des Problems noch nicht mal bewusst. Wir müssen mit unseren Partnern zusammenarbeiten, um dieses Problem publik zu machen und weltweit Patienten mit Blutkrankheiten zu schützen."

Quelle: European Hematology Association
 
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