Mittwoch, 23. August 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
Fachinformation
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
18. Juni 2012

EHA 2012: Internationale Umfrage über T2 kardiovaskuläre Magnetresonanztomographie bei Thalassämie

„Wenn kardiale Eisenbelastung früh erkannt wird, kann damit potenziell mit hohem Grad das Leben von Patienten mit Thalassämie gerettet werden“, erklärte Professor John-Paul Carpenter der Royal Brompton CMR Unit in London, beim 17. Kongress des Europäischen Hämatologieverbandes in Amsterdam.

Thalassämie Major (TM) ist ein schwerwiegendes gesundheitliches Problem. Jedes Jahr kommen weltweit mehr als 25.000 neue Kinder hinzu, die Transfusionen benötigen. Bei den meisten TM-Patienten, die regelmäßig Transfusionen erhalten, ist die Akkumulation von kardialem Eisen die Ursache für Herzversagen und einen frühen Tod. T2 kardiovaskuläre Magnetresonanztomographie (CMR) ermöglicht eine kalibrierte und wiederholbare Messung von myokardialem Eisen. Dies hat zu einer verbesserten Überlebensrate von TM-Patienten beigetragen. Trotzdem gibt es weltweit nur wenige Daten über die myokardiale Eisenbelastung und die damit in Zusammenhang stehenden Folgen.

Wir berichten über eine Umfrage mit 3.411 Patienten an 34 Zentren, die T2 CMR nutzen. Selbst bei dieser Gruppe von gut behandelten TM-Patienten aus der ganzen Welt, die regelmäßig Transfusionen, Chelat-Therapie und T2 CMR erhielten, wies ein großer Anteil (42,3%) eine moderate bis schwere myokardiale Eisenbelastung auf. Bei der Verbreitung von kardialer Eisenüberbelastung traten bedeutende regionale Unterschiede auf. Trotz unterschiedlicher klinischer Behandlung kann dies auf eine variierende Prädisposition für myokardiale Eisenbelastung hinweisen. Durch die T2 CMR werden Patienten mit einem erhöhten Risiko erkannt, die myokardiale T2-Werte <10 ms aufweisen. Diese Werte werden im hohen Maße mit einer zukünftigen Tendenz zu Herzversagen und Tod in Zusammenhang gebracht. Es besteht ein großen Potenzial, dass Leben durch die frühe Erkennung von kardialer Eisenbelastung gerettet werden können und die T2 CMR muss weitreichender verfügbar gemacht werden.

Quelle: European Hematology Association
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
STICHWÖRTER:



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
NET
CUP
CML
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASCO 2017