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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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28. Juli 2016

EGFR T790M mutationspositives NSCLC: Osimertinib erreicht primären Endpunkt PFS als Zweitlinientherapie

Osimertinib (Tagrisso®) hat in der Phase-III-Studie AURA3 den primären Endpunkt erreicht hat: Das Medikament zeigte Überlegenheit im progressionsfreien Überleben (PFS) gegenüber einer Platin-basierten Kombinationschemotherapie. Auch bei der objektiven Ansprechrate, der Krankheitskontrollrate und der Ansprechdauer zeigte Osimertinib klinisch bedeutsame Verbesserungen gegenüber Chemotherapie. Das Sicherheitsprofil entsprach vorherigen Auswertungen zum Wirkstoff. AURA3 ist die erste randomisierte Studie, in der der klinische Nutzen einer auf die EGFR T790M Mutation abzielenden Therapie bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) geprüft wird (1).
Sie untersucht die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Osimertinib in der Zweitlinienbehandlung von mehr als 400 Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem EGFR T790M mutationspositivem NSCLC, bei denen die Erkrankung nach einer Erstlinientherapie mit einem EGFR-TKI fortgeschritten ist. Die Gesamtauswertung der AURA3-Daten mitsamt Analyse des Gesamtüberlebens dauert an und wird bei einem der nächsten Kongresse präsentiert.
 
„Die neuen Ergebnisse der AURA3-Studie untermauern die Zulassungsdaten von Tagrisso® und bestätigen das Medikament erneut als vielversprechende Behandlungsalternative für EGFR T790M mutationspositive NSCLC-Patienten“, erklärt Dr. Karl Matussek, Vice President Oncology bei AstraZeneca. „Zudem zeigen sie die Vorteile unseres wissenschaftlich orientierten Ansatzes in der Entwicklung neuer Medikamente. Dadurch war es möglich, Osimertinib in kürzester Zeit als eine zielgerichtete Therapie zu entwickeln“, ergänzt Matussek. Der Wirkstoff wirkt gezielt an der T790M Mutation, welche die Hauptursache für Resistenzen gegen eine vorherige Therapie mit einem EGFR-TKI bei Patienten mit metastasiertem EGFR mutationspositivem NSCLC ist.
 
Tagrisso® ist das Ergebnis eines der bisher schnellsten Entwicklungsprogramme. Zwischen dem Start der ersten klinischen Studien bis zur Zulassung lagen etwa zweieinhalb Jahre. Das Medikament ist in Europa, den USA, Japan, Kanada, der Schweiz, Israel, Mexiko und Südkorea als erste verfügbare Therapieoption für Patienten mit EGFR T790M mutationspositivem fortgeschrittenem oder metastasiertem NSCLC zugelassen. Voraussetzung für den Einsatz von Osimertinib ist der Nachweis einer T790M Mutation im Tumor.
 
AstraZeneca untersucht Osimertinib als Monotherapie und in Kombination mit weiteren Wirkstoffen für die Behandlung von NSCLC-Patienten, das umfasst den Einsatz als adjuvante Therapie oder in der Erstlinie des lokal fortgeschrittenen bzw. metastasierten EGFR mutationspositivem NSCLC. Zusätzlich testet AstraZeneca Osimertinib bei NSCLC-Patienten mit oder ohne Hirnmetastasen und konnte bereits erste positive Ergebnisse für eine kleine Kohorte von Patienten mit einer leptomeningealen Erkrankung vorzeigen. „Wir werden uns auch weiterhin darum bemühen, das Potential von Osimertinib für die Krebsversorgung zu untersuchen, damit noch mehr Patienten von dem Wirkstoff profitieren können“, sagt Matussek.
AstraZeneca
Literatur:
81) National Institutes of Health. AZD9291 Versus Platinum-Based Doublet-Chemotherapy in Locally Advanced or Metastatic Non-Small Cell Lung Cancer (AURA3). Verfügbar unter: https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT02151981?term=AURA3&rank=1
 
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