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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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14. Oktober 2015

ECC 2015: Lenvatinib zeigt signifikanten PFS-Vorteil beim Schilddrüsenkarzinom/ ANG2 als Biomarker für Ansprechen beim mRCC

In der Therapie des metastasierten Schilddrüsenkarzinoms gab es lange Jahre keine Bewegung. Beim ECC zeigte ein Update der SELECT-Studie mit  Lenvatinib eine anhaltende Verbesserung des progressionsfreien Überlebens (PFS). "Wir sehen eine partielle Remission bei diesem besonders aggressiven und schwer zu behandelnden Tumor", erläuterte Dr. Jaume Capdevila, Barcelona.

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Der orale Tyrosinkinase-Inhibitor Lenvatinib (Lenvima®) ist seit Mai 2015 zur Behandlung des fortgeschrittenen, radiojod-refraktären Schilddrüsenkarzinoms zugelassen. In der SELECT-Studie (Study of (E7080) LEnvatinib in Differentiated Cancer of the Thyroid), hatte Lenvatinib das PFS bei 261 Patienten mit Radiojod-refraktären, fortgeschrittenen differenzierten Schilddrüsenkarzinomen deutlich verlängert (1), was sich auch in der Analyse nach 34 Monaten bestätigte (2). Das PFS war unabhängig vom Zeitpunkt des Ansprechens (initial oder später) auf die Therapie vergleichbar (3).

Capdevila, betonte, dass bei 95% der Patienten eine Tumorreduktion beobachtet wurde, bei 65% der Patienten eine partielle Remission: "Die Tumore am Hals schrumpfen von Woche zu Woche." Die Ergebnisse von Patienten nach Cross over zeigten, dass Patienten tendenziell von einer früheren Therapie profitieren.

ANG2 als Biomarker für Ansprechen von Lenvatinib beim mRCC

In einer Phase-II-Studie wurde Lenvatinib auch beim metastasierten Nierenzellkarzinom untersucht (mRCC) (4). Für die Kombination aus Lenvatinib/Everolimus wurde im PFS ein Überlebensvorteil von 10 Monaten gegenüber dem Therapiestandard Everolimus festgestellt. Eine aktuelle ECC-Analyse von Biomarkern legt nahe, dass Patienten mit hohen Plasmaspiegeln von Angiopoietin-2 (ANG2) besonders profitieren (5). In Subgruppen mit hohen und niedrigen Plasmaspiegeln verlängerte die Kombination das PFS im Vergleich zu Everolimus. Für Patienten mit hohen ANG2-Spiegeln bei Therapiebeginn wurde ein Vorteil im Gesamtüberleben gezeigt (HR=0,44 (0,23-0,82); p=0,008).

Martina Freyer
Eisai-Pressekonferenz im Rahmen des ECC (European Cancer Congress) in Wien, 27. September 2015
Literatur:

(1) Schlumberger M et al. N Engl J Med 2015;372:621-30
(2) Guo M et al. ECC 2015, Abstract 2805
(3) Newbold K et al. ECC 2015, Abstract 2862
(4) Motzer R et al. J Clin Oncol 33, 2015 (suppl; abstr 4506)
(5) Glen H et al, ECC 2015, Abstract 432

 
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