Donnerstag, 20. Juli 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
Fachinformation
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
18. Mai 2017 Seite 1/2

Dual-Layer Spektral-CT: Bessere Therapieplanung beim Pankreaskarzinom

Um die Behandlung bei Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs besser planen und die Aussichten der Patienten besser abschätzen zu können, setzen Radiologen der TU München auf eine Variante der Computertomographie (CT), die Dual-Layer Spektral-CT, die im Rahmen des diesjährigen Röntgenkongress-Schwerpunkts Onkologische Bildgebung eine wichtige Rolle spielt. Durch das Verfahren lassen sich die Grenzen des Tumors deutlich besser darstellen. Es besteht zudem die Hoffnung, dass Aussagen über den Gewebeaufbau und das biologische Verhalten des Tumors getroffen werden können.
In der konventionellen klinischen CT-Diagnostik werden Röntgensysteme eingesetzt, die bei der Bilderzeugung mit einer Röhrenspannung von 70 Kiloelektronenvolt (keV) arbeiten. Damit lassen sich anatomische Strukturen sehr gut darstellen. Die konventionelle CT-Diagnostik mit 70 keV hat aber Grenzen, wenn es um die Abgrenzung von Geweben geht, die ähnliche Röntgeneigenschaften haben. Hier setzt das Verfahren der Dual-Energy-CT an, bei dem unterschiedliche Röhrenspannungen zur Erzeugung der Röntgenbilder genutzt werden.

Dual-Layer Spektral-CT erlaubt Auswertung des gesamten Strahlenspektrums

Ein klinisch schon recht weit verbreitetes Dual-Energy-Verfahren ist das Dual-Source CT, bei dem zwei statt nur einer Röntgenröhre eingesetzt werden. Die eine Röntgenröhre arbeitet mit einer Röhrenspannung von 70 keV, die andere mit 40 KeV. Bei der Dual-Layer Spektral-CT kommt dagegen nur eine Röntgenröhre zum Einsatz, dafür aber zwei Detektoren, die hintereinander geschaltet werden. „Damit wird es möglich, das gesamte Strahlenspektrum auszuwerten, das die Röntgenröhre aussendet“, erläutert Dr. Fabian Lohöfer, Radiologe an der TU München.

Die Dual-Layer Spektral-CT kann nicht zuletzt in der Krebsdiagnostik hilfreich sein. Lohöfer und seine Kollegen haben das am Beispiel des Bauchspeicheldrüsenkarzinoms gezeigt und berichten über ihre Erfahrungen mit bald zwanzig Patienten beim 98. Deutschen Röntgenkongress / 8. Gemeinsamen Kongress der DRG und ÖRG, der vom 24. bis 27. Mai in Leipzig stattfindet. Das Pankreaskarzinom gehört zu den Krebserkrankungen, bei denen die Aussichten für die Patienten vergleichsweise schlecht sind. „Wir wissen aber, dass es unterschiedliche Subtypen und verschiedene Sensitivitäten für die verfügbaren Standardchemotherapien gibt“, so Lohöfer. Gelänge es, diese Patienten auseinander zu halten, könnten die behandelnden Ärzte besser abschätzen, wer von einer Chemotherapie beziehungsweise einer Operation profitiert und wer nicht.
 
Vorherige Seite
1 2
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
NET
CML
CUP
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASCO 2017