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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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24. Januar 2013

Drei molekulare Subtypen des kolorektalen Karzinoms mit unterschiedlicher Prognose identifiziert

Ein neues Klassifikationssystem teilt kolorektale Karzinome anhand molekularer Marker in verschiedene Subtypen ein, die eine unterschiedliche Prognose haben und unterschiedlich gut auf eine adjuvante Chemotherapie ansprechen.

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In einer internationalen Studie, die Josep Taberno, Barcelona, vorstellte, wurde ein Klassifikationssystem molekularer Subtypen anhand der Genexpressionsanalysen von 288 Patienten mit kolorektalem Karzinom entwickelt. Validiert wurde das Klassifikationssystem an 543 Tumorproben von Patienten mit mit Kolorektalkarzinom der Stadien II und III.

Demnach gehörten 21,5% der Proben zu Subtyp A, 62% zu Subtyp B und 16,5% zu Subtyp C. Diese drei Subtypen unterschieden sich in drei biologischen Merkmalen:

1. im epithelialen-mesenchymalen Übergang - eine Veränderung, die mit höherer Tumoraggressivität einhergeht,
2. an einem Mangel an Mismatch-repair-Genen,
3. in der Rate der Zellproliferation.

Das 10-Jahresüberleben der Patienten mit Subtyp C war am schlechtesten, sie hatten auch keinen Vorteil von einer adjuvanten Chemotherapie. Die Prognose der Patienten mit den Subtypen A und B war besser und sie profitierten auch mehr von der adjuvanten Chemotherapie. Subtyp-C-Tumoren hatten mehr mesenchymales Gewebe, während für Subtypen A und B epitheliales Tumorgewebe charakteristisch war.

Im Vergleich zu Subtyp B wiesen die Subtypen A und C mehr Genveränderungen auf, einschließlich solcher die eine wichtige Rolle bei der Entstehung und Wachstum eines kolorektalen Karzinoms spielen, wie z.B. KRAS, BRAG und PI3KCA.
Gegenwärtig wird diese Klassifikation der molekularen Subtypen bei Patienten mit kolorektalem Karzinom im Stadium IV validiert.

Literaturhinweis:
Simon I, et al. ASCO-GI 2013, Abstract #333: Association of colorectal cancer intrinsic subtypes with prognosis, chemotherapy response, deficient mismatch repair, and epithelial to mesenchymal transition (EMT)

Quelle: ASCO-GI
 
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