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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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16. September 2015

Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs überreicht am Tag der Stiftungen erstmals Promotionsstipendien

"Wir freuen uns über die zahlreichen sehr qualifizierten Bewerbungen. So können wir bereits im ersten Jahr der Ausschreibung zwei Promotionsstipendien vergeben", erklärt Prof. Mathias Freund, Kuratoriumsvorsitzender der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs. Die im Juli 2014 gegründete Stiftung ermöglichte Studenten sowie Absolventen deutscher Hochschulen und Universitäten erstmals ein Promotionsstipendium. Nach dem Ausschreibungsende im Juni dieses Jahres hat ein externes wissenschaftliches Gremium von Expertinnen und Experten die Bewerbungen begutachtet und sich für die Promotionsarbeiten von zwei Medizinerinnen aufgrund ihrer herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und hochanspruchsvollen Promotionsprojekte entschieden.

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Zum Europäischen Tag der Stiftungen am Donnerstag, dem 1. Oktober 2015, um 11:00 Uhr, werden in den Räumen der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs, Alexanderplatz 1 (Berolinahaus) in Berlin die Stipendien an die Medizinstudentinnen und Doktorandinnen Marlene Dallmayer aus München und Ayla Kocak aus Lübeck in einem kleinen feierlichen Rahmen übergeben. Neben den Vertretern der Stiftung werden auch die Betreuer der Projekte und Verwandte der Stipendiatinnen teilnehmen.

Die Doktorandinnen werden in ihrer Arbeit zunächst für ein Jahr unterstützt. Sie erhalten eine monatliche Förderung in Höhe von 800 Euro und einen Sachkostenzuschuss von 400 Euro für den Erwerb von Fachliteratur oder für Reisen zu wissenschaftlichen Kongressen.

"Die Förderung von Wissenschaft und Forschung ist eines der wesentlichen Stiftungsziele", so Freund weiter. "Krebs erforschen. Zukunft spenden," ist ein Leitsatz der bundesweit tätigen Stiftung, die im vergangenen Jahr von der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. ins Leben gerufen wurde. Die Stiftung will zugleich auf die besondere Situation von jungen Erwachsenen mit Krebs aufmerksam machen und die Gesellschaft für junge schwerkranke Menschen, die sich mitten in ihrer persönlichen und beruflichen Zukunftsplanung befinden, sensibilisieren.

"Die Diagnose Krebs erschüttert den Betroffenen und seine Angehörigen in den Grundfesten des Lebensverständnisses. Besonders schmerzhaft ist es aber, wenn dem Erkrankten das ganze Leben noch bevorsteht. (...) Planbar scheint von nun an nichts mehr", erklärt die Stipendiatin Kocak, die sich mit der Identifikation brustkrebs-assoziierter Genmutation bei jungen Patienten beschäftigt, in ihrem Motivationsschreiben.

Die Stipendiatin Dallmayer, die sich für die onkologische Grundlagenforschung entschieden hat, beschreibt ihre Motivation unter anderem so: "Wir arbeiten täglich daran, die Krankheit besser zu verstehen, um spezifischere therapeutische und diagnostische Möglichkeiten zu finden und dem Patienten damit eine bessere Lebensqualität (...) zu ermöglichen. Eben dieses Ziel, die Lebensqualität der Patienten zu verbessern, ist es, was unsere Arbeitsgruppe mit Ihrer Stiftung verbindet."

Die Wissenschaftsförderung der Stiftung, die auch für 2016 ausgeschrieben wird, richtet sich nicht nur an Medizinerinnen und Mediziner. Auch Akademiker anderer Fachrichtungen, die zum Themenkomplex "Krebs bei jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 39 Jahren" forschen, können ihre Promotionsprojekte einreichen. Bewerbungen von Soziologen, Kultur- oder Kommunikationswissenschaftlern, deren Promotionsprojekte einen konkreten Bezug zu dem Thema aufweisen, seien ebenfalls willkommen, erklärt Stiftungsvorstand Michael Oldenburg.

Die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs widmet sich dem Aufbau von Versorgungsstrukturen, mit denen spezifische Probleme dieser Patientengruppe besser adressiert werden können. Junge Erwachsene mit Krebs benötigen eine spezielle medizinische Behandlung und psychosoziale Versorgung. Etwa 15.000 aller jährlich neu diagnostizierten Krebspatienten sind zwischen 18 und 39 Jahre alt.

Die Stiftung baut deshalb ein Online-Portal rund um das Thema "Job und Geld" auf. Das Portal "Meine Frage" wird den Kontakt von jungen Erwachsenen mit Krebs zu Experten, die beispielsweise Fragen zur Antragstellung verschiedener Leistungen beantworten, herstellen. "Denn häufig beschreiben die jungen Patienten entsprechende Antragstellungen als 'Institutionendschungel'", sagt Oldenburg. "Alle Projekte für junge Erwachsene mit Krebs können wir nur mit Hilfe von Spenden realisieren", ergänzt Freund eindringlich.

Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs
 
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