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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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25. Mai 2012

Deutsche Schmerzliga begrüßt Votum des Petitionsausschusses, starke Schmerzmittel von der Austauschpflicht auszunehmen

"Für Millionen Patienten mit starken chronischen Schmerzen ist die gestrige Entscheidung des Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eine gute Nachricht", erklärt Dr. med. Marianne Koch, Ehrenpräsidentin der Deutschen Schmerzliga. "Wir freuen uns sehr, dass der Ausschuss unsere Forderung unterstützt, starke Schmerzmittel von der automatischen Austauschpflicht gegen Medikamente auszunehmen, mit denen die jeweilige Krankenkasse des Patienten einen Rabattvertrag abgeschlossen hat", sagt PD Dr. med. Michael A. Überall, Nürnberg, Präsident der Deutschen Schmerzliga.
Im Januar 2011 hatte Dr. Marianne Koch als Präsidentin der Deutschen Schmerzliga eine Petition beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eingereicht: Starke Schmerzmittel sollen aus der automatischen Austauschpflicht gegen ein Arzneimittel herausgenommen werden, mit dessen Hersteller die Krankenkasse des Patienten einen Rabattvertrag abgeschlossen hat. Denn Umfragen der Patientenorganisation belegen, dass Patienten, die gut auf eine medikamentöse Schmerztherapie eingestellt sind, vermehrt unter Schmerzen oder mehr unerwünschten Nebenwirkungen leiden, wenn das Präparat ohne medizinischen Grund ausgetauscht wird. Mehr als 72.000 Menschen hatten diese Petition unterstützt.

Bei einer öffentlichen Anhörung vor dem Petitionsausschuss im Mai letzten Jahres hatte Dr. Marianne Koch die Forderungen der Patientenorganisation erläutert und berichtet, dass etwa 70 Prozent der Patienten Probleme bei einer Umstellung hätten und dass darüber hinaus viele Patienten mehrfach oder immer wieder umgestellt würden.

"Die einstimmige Entscheidung des Petitionsausschusses unser Anliegen ernst zu nehmen, die Petition an das Bundesministerium für Gesundheit zu überweisen und den Fraktionen zur Kenntnis zu geben, belegt, dass die Politiker nachvollziehen können, dass chronische Schmerzpatienten besondere Bedürfnisse haben und dass starke Schmerzmittel, Opiate, die dem Betäubungsmittelrecht unterstehen, eine besondere Substanzklasse sind«, erklärt Schmerzliga-Präsident PD Dr. Michael A. Überall. "Nun liegt der Ball wieder im Gesundheitsministerium und es ist unsere Aufgabe dafür zu sorgen", so der Schmerztherapeut und Facharzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin weiter, "dass der Ball dort nun nicht in einer Ecke liegen bleibt, sondern dass schnellstmöglich die erforderlichen Entscheidungen getroffen werden, damit die Schmerztherapie wieder von den medizinischen Erfordernissen der Patientinnen und Patienten und nicht von Rabattverträgen bestimmt wird."
Quelle: Deutsche Schmerzliga e.V.
 
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