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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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14. März 2014

Das Universitäre Centrum für Tumorerkrankungen erfüllt höchste Qualitätsstandards

Als "Onkologisches Zentrum" wurde das UCT am Universitätsklinikum Frankfurt von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Zeitgleich erfolgte die Zertifizierung des "Kopf-Hals-Tumorzentrums". Damit stellt das Universitätsklinikum das umfassendste zertifizierte Angebot zur Krebsversorgung in Hessen und im Rhein-Main-Gebiet bereit.

Um Krebspatienten bestmöglich zu behandeln, sind eine hohe medizinische Versorgungsqualität und effiziente Organisationsstrukturen erforderlich. Seit über fünf Jahren widmet sich das UCT Frankfurt diesen Aufgaben. Seit vielen Jahren bestehen auch zahlreiche zertifizierte Organkrebszentren am Universitätsklinikum für Brust- und gynäkologischen Krebs, Darm- und Pankreaskrebs, Haut-, Prostata- und Lungenkrebs. Mit der jetzigen Zertifizierung als "Onkologisches Zentrum" wurde die Qualität der ganzheitlichen Versorgung von Krebspatienten in allen Phasen ihrer Erkrankung bei den häufigsten Tumorarten systematisch überprüft. In einem intensiven zweitägigen Begutachtungsprozess vor Ort unterzog sich das UCT freiwillig der umfassenden Prüfung durch eine fünfköpfige Expertenkommission. Die Spezialisten des Instituts OnkoZert wurden im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft entsandt. Ihr Ergebnis ist sehr positiv: Die Kommission stellte abschließend fest, dass das UCT die Voraussetzungen für ein Onkologisches Zentrum zu 100% erfüllt hat. Daher erfolgte die uneingeschränkte Zertifikatvergabe.
 
Die Vernetzung der unterschiedlichen medizinischen Fachrichtungen wurde erfolgreich umgesetzt und auf die individuellen Bedürfnisse von Krebspatienten abgestimmt. "Jeder Patient muss die Sicherheit haben, dass er oder sie bei uns in guten Händen ist und dass wir uns nicht davor scheuen, unsere eigene Qualität selbst auf den Prüfstand zu stellen. Patientensicherheit hat für uns oberste Priorität", so Prof. Jürgen Schölmerich, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Frankfurt. "Das hundertprozentige Ergebnis der externen Überprüfung freut uns natürlich sehr und verdeutlicht einmal mehr die hohe Behandlungsqualität, die wir unseren Patienten unabhängig von der Art ihres Tumors bieten“ erläutert PD Dr. Christian Brandts, Leiter des Onkologischen Zentrums.
 
Erstes Zertifikat in Hessen und Rhein-Main

Zeitgleich erfolgte die Zertifizierung des "Kopf-Hals-Tumorzentrums". Damit wird auch die Behandlung von Patienten mit Krebsleiden dieser Körperteile unter die strengen Richtlinien der onkologischen Zertifizierungen gestellt. Durch die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Fachabteilungen, insbesondere der Kliniken für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie im gemeinsamen Zentrum, ist die Versorgung der Patienten unter einheitlichen Qualitätsstandards in Diagnostik und Therapie stets gewährleistet. Mit etwa 900 onkologischen Eingriffen jährlich ist das Kopf-Hals-Tumorzentrum eine der größten onkologischen Einrichtungen in Deutschland. Das Zentrum deckt das gesamte Spektrum der onkologischen Therapie von gut- und bösartigen Krebsneubildungen ab. Zu diesen zählen insbesondere die Tumoren des Kehlkopfes und der Luftröhre, der Mundhöhle und des Rachens, der Speicheldrüsen, der Kieferknochen, des Gesichtes, der Lippen und des Halses, der Nase und der Nasennebenhöhlen, der Schädel- sowie der Otobasis. "Besonders freuen wir uns über das große Lob des Fachgutachters für unser Zentrum, das die erfolgreiche interdisziplinäre Zusammenarbeit bestätigt", ergänzt Prof. Timo Stöver, Direktor der Klinik für Hals-Nasen- und Ohrenheilkunde. "Die nun auch hochkarätig zertifizierte Bündelung unser Kompetenzen ist ein klarer Gewinn für unsere Patienten", ergänzt Prof. Robert Sader, Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie.
Die erfolgreiche Zertifizierung ist eine eindeutige Anerkennung der gefestigten und institutionalisierten Kompetenz des UCT auf dem Gebiet der Krebsmedizin. Im Juni 2013 bestätigte die Deutsche Krebshilfe dem UCT seine Expertise in der Krebsversorgung und -forschung und hat es erneut als "Onkologisches Spitzenzentrum" ausgezeichnet.
 
Welche Vorteile bietet das UCT seinen Patienten?

In 14 verschiedenen wöchentlichen Tumorkonferenzen treffen sich Experten aller Fachrichtungen am Universitätsklinikum, um das Krankheitsbild jedes Krebspatienten zu besprechen und gemeinsam die optimale Behandlung abzustimmen. 2013 wurden so am Universitätsklinikum über 6.000 Tumorkonferenzempfehlungen nach einheitlichen Qualitätsstandards abgegeben. Allen Krebspatienten und deren Angehörigen bietet das UCT eine psychoonkologische Unterstützung an. Für Patienten mit einer nicht heilbaren Tumorerkrankung steht, falls notwendig, eine umfassende palliativmedizinische Betreuung bereit. In Zusammenarbeit mit einem Dutzend Selbsthilfegruppen bestehen zahlreiche Möglichkeiten, sich mit Betroffenen auszutauschen. Neben speziell auf die Bedürfnisse von Tumorpatienten ausgerichteten Entspannungs- und Bewegungsangebote, wie Sport und QiGong, erweitern Kunst- und Kosmetikseminare das Angebot. Für weitere Informationen hält das UCT Informationsordner und Broschüren bereit. Eine fortlaufende Vortragsreihe zu verschiedenen Krebserkrankungen und deren Begleiterscheinungen für Patienten, Angehörige und Interessierte rundet das Angebot ab. Details zu den Vortragsthemen finden Sie auf der Internetseite des UCT (www.uct-frankfurt.de/Veranstaltungen).
 
Umfassende klinische Studien gehören zu den Kernaufgaben des UCT, um neueste Therapieansätze früh den Patienten verfügbar zu machen. Im Jahr 2013 liefen am UCT 285 onkologische Studien, an denen fast 900 Patienten teilgenommen haben. Um die Versorgungsqualität zu messen, wurde zudem eine zentrale Tumordokumentation etabliert, in der Daten zu Diagnostik, Therapie und zum Verlauf der Krebserkrankungen erfasst werden.

Quelle: UCT
 
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