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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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23. April 2015

DNA-Bluttests erkennen Mutationen bei Lungenkrebs

Die DNA von Krebszellen, die im Blutkreislauf von Lungenkrebspatienten zirkuliert, kann wichtige Informationen über Mutationen liefern, die dabei helfen, die Therapie der Patienten zu verbessern, von denen kein Tumorgewebe vorhanden ist. Dies hatte eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern bei der European Lung Cancer Conference (ELCC) in Genf, Schweiz, bekanntgegeben.

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Die Ergebnisse haben großen Einfluss auf die Anwendung von Krebstherapien, die auf spezifische Mutationen bei Krebs abzielen, erklärte Dr. Martin Reck aus der Fachabteilung Onkologie der Thoraxtumore der Lung Clinic Grosshansdorf, Deutschland.
Auf diese Mutationen im Tumor selbst zu testen ist nicht immer möglich, jedoch lassen Studien vermuten, dass die DNA des Tumors, die im Blutkreislauf der Patienten zirkuliert, möglicherweise ähnliche Informationen liefert.

Ziel der groß angelegten internationalen ASSESS Studie war der Ergebnisvergleich zwischen Bluttests, die EGFR-Mutationen entdecken, mit der Standardmethode den Tumor selbst zu untersuchen.
Insgesamt waren 1.162 zusammengehörige Gewebe- und Blutproben in die Studie eingeschlossen.

Der Ergebnisvergleich zum EGFR-Test, mittels der beiden Techniken zeigte eine Übereinstimmungsrate von 89% zwischen dem Blut- und Gewebetest.
Durch die Untersuchung des Plasmas konnte etwa die Hälfte der Patienten mit EGFR-Mutationen identifiziert werden; verglichen zur Gewebeuntersuchung (Sensitivität von 46%).  

Die Labore, in denen die Untersuchungen stattfanden, waren keine darauf spezialisierten Labore. "Das ist wichtig, weil es die klinische Wirklichkeit widerspiegelt und nicht eine virtuelle Versuchswelt", sagte Reck.

"Die Ergebnisse bedeuten für Patienten, von denen nicht genügend Tumorgewebe zur Verfügung steht, dass Plasmauntersuchungen nach EGFR-Mutationen eine interessante Möglichkeit sind, gezielte und adäquate Behandlungen anbieten zu können", ergänzte Reck.
 

(übers. v. Red.)

Quelle: ELCC
 
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