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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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01. Dezember 2016

DKG zertifiziert "Gynäkologisches Krebszentrum" in Heidelberg

Frauen mit einer Krebserkrankung des Genitalbereichs werden an der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg nach höchsten Qualitätsstandards betreut. Dies bescheinigt die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) der Klinik nun durch das Zertifikat "Gynäkologisches Krebszentrum". Wichtige Kriterien für die Zertifizierung waren neben Behandlungsspektrum, einer Mindestzahl an Eingriffen, Erfahrung des Ärzteteams und technischer Ausstattung auch die interdisziplinäre Vernetzung mit Experten anderer Fachrichtungen und die über die reine Krebstherapie hinausgehende Betreuung der Patientinnen beispielsweise im Rahmen psychoonkologischer Beratung.
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"Für eine qualitativ hochwertige Versorgung ist die Arbeit im Team gemeinsam mit den niedergelassenen Gynäkologen entscheidend. Es ist uns wichtig, dass sich für die Patientinnen die jeweils am besten geeigneten Therapien nahtlos in das Gesamtkonzept einfügen", sagt Prof. Dr. Christof Sohn, Ärztlicher Direktor der Universitäts-Frauenklinik. Betroffene Frauen wenden sich zunächst an das nun zertifizierte Zentrum für Gynäkologische Krebserkrankungen an der Universitäts-Frauenklinik. Von dort aus werden sie von festen Ansprechpartnern von der Beratung bis zur Nachsorge durch die einzelnen Behandlungsschritte gelotst.
 
Gütesiegel "Gynäkologisches Krebszentrum" als Orientierung bei Klinikwahl

Jährlich erkranken in Deutschland rund 4.500 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, ca. 11.700 an Tumoren des Gebärmutterkörpers und 9.600 Frauen an Eierstockkrebs. Zusammengenommen sterben jedes Jahr knapp 10.000 Frauen an Krebserkrankungen der Geschlechtsorgane. Mit zunehmendem Wissen über die Eigenschaften der verschiedenen Tumoren sowie den technischen und therapeutischen Neuerungen der letzten Jahre sind auch die Anforderungen an die Qualitätsstandards in der Versorgung von Patientinnen mit Genitalkarzinomen gestiegen. Dem trägt die DKG mit der Etablierung der Gynäkologischen Krebszentren Rechnung.
 
An die Kliniken, die sich der Prüfung zur Zertifizierung stellen wollen, werden hohe Ansprüche in Bezug auf Organisation und Abläufe gestellt: Therapie- und Langzeitergebnisse müssen konsequent über mehrere Jahre dokumentiert werden, um eine kontinuierlich hohe Behandlungsqualität zu sichern und auf lange Sicht beurteilen zu können. Zudem ist ein gut etabliertes Qualitätsmanagementsystem gefordert, damit etwaiger Verbesserungsbedarf schnell erkannt und behoben werden kann. "Diese Maßnahmen sichern die derzeit bestmögliche Versorgung der Krebspatientinnen", erklärt Prof. Dr. Markus Wallwiener, Koordinator des Zentrums für Gynäkologische Krebserkrankungen. "Das Gütesiegel der DKG kann daher Patientinnen und einweisenden Ärzte bei der Klinikwahl als Orientierung dienen."
 
Für erfolgreiche Therapie ist die Arbeit im interdisziplinären Team entscheidend

Insbesondere die in der klinischen Routine fest verankerte interdisziplinäre Zusammenarbeit und Therapie, vor allem mit dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT), hoben die unabhängigen Gutachter positiv hervor. So werden die Patientinnen an der Universitäts-Frauenklinik nach modernsten Methoden - wo möglich minimal-invasiv - operiert, die weitere Systemtherapie, z.B. Chemotherapie, erhalten sie am NCT. Einmal wöchentlich besprechen Ärzte sowie Therapeuten verschiedener Fachrichtungen alle neuen oder erneut vorgestellten Patientinnen bei sogenannten Tumorkonferenzen, um gemeinsam die individuell am besten geeignete Therapie festzulegen. An diesen Konferenzen nehmen bei Bedarf auch die einweisenden, niedergelassenen Kooperationspartner teil. "So können wir unseren Patientinnen eine Versorgung nach neuesten Erkenntnissen gewährleisten, die soziale und psychologische Aspekte und damit die Lebensqualität mit berücksichtigt" so Wallwiener. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Zertifizierung ist die wissenschaftliche Aktivität des Ärzteteams. In Heidelberg bietet die Nähe zum NCT ideale Voraussetzung für die translationale Grundlagenforschung. Deren Ziel ist es, neue Forschungsergebnisse möglichst schnell, z.B. im Rahmen klinischer Studien, für die Patientenversorgung nutzbar zu machen.
Universitätsklinikum Heidelberg
 
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