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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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11. März 2014

DKG ernennt Campus Kiel zum Onkologischen Zentrum

Nach einer fast einjährigen Vorbereitungsphase wurde der Campus Kiel des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) nun von der Deutschen Krebsgesellschaft offiziell zum "Onkologischen Zentrum" ernannt. Damit wird die Krebsbehandlung in Kiel auf eine neue Stufe gehoben. Die Therapien erfolgen fächerübergreifend nach deutschlandweit anerkannten hohen Standards der Fachgesellschaften und stets nach aktuellem medizinischem Wissen. Das Onkologische Zentrum am Karl-Lennert-Krebscentrum Nord ist die erste Behandlungseinrichtung in Schleswig-Holstein, welche die hohen fachlichen Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft für ein zertifiziertes Onkologisches Zentrum erfüllt.

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"Tumorerkrankungen bestmöglich zu behandeln - das erfordert unsere gesamte Kompetenz. Gebündelt stellen wir sie nun unseren Patienten im Onkologischen Zentrum zur Verfügung", sagt Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH. "Mit dieser Auszeichnung durch die Deutsche Krebsgesellschaft belegen wir unsere besondere Verantwortung für die Gesundheit der Menschen in unserem Land." Prof. Dr. Christoph Röcken, Leiter des Onkologischen Zentrums am Karl-Lennert-Krebscentrum Nord, ergänzt: "Die Kliniken und Abteilungen des UKSH am Campus Kiel sind im Kampf gegen Krebserkrankungen noch enger zusammengerückt. Am Onkologischen Zentrum bekommt damit jeder Patient die Garantie, dass er von der Expertise aller krebsversorgenden Disziplinen profitiert."

Nach Maßgabe der Deutschen Krebsgesellschaft ist es das Ziel eines Onkologischen Zentrums, die bestmögliche Qualität bei Diagnose und Therapie für alle Krebspatienten in der Region anzubieten und stetig zu verbessern. Nachgewiesen werden muss unter anderem, dass die Betreuung der Patienten interdisziplinär erfolgt, dass evidenzbasierte Qualitätskriterien eingehalten werden, dass Patienten Zugang zu klinischen Studien erhalten und dass bei der Nachsorge alle Beteiligten einbezogen werden, Patienten und Angehörige sowie Selbsthilfegruppen in der Region.

Das Herz des Onkologischen Zentrums sind die Fallkonferenzen, die sogenannten Tumorboards. Hier werden die komplexen Krankheitsbilder von allen beteiligten Spezialisten besprochen und eine gemeinsame Strategie festgelegt. Dabei werden auch die betreuenden Haus- und Fachärzte eng in die Behandlungsplanung und Durchführung einbezogen. Das Onkologische Zentrum ist zudem an einer Vielzahl von klinischen Studien beteiligt, in denen Patienten - sofern sie zustimmen - entweder die Standardtherapie oder eine abgesicherte, neue Behandlungsoption erhalten. Diese Studien bringen die Forschung voran und haben in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass viele Krebsarten heute zu beherrschen sind. Darüber hinaus stehen den Patienten des Onkologischen Zentrums zusätzliche Dienste wie Psychoonkologie, Sozialdienst oder palliativmedizinische Versorgung zur Verfügung.

Organkrebszentren am Campus Kiel

Basis für die Zertifizierung des Karl-Lennert-Krebscentrums Nord als Onkologisches Zentrum sind die fünf bereits zertifizierten Organkrebszentren am UKSH, Campus Kiel: Zu den deutschlandweit ersten von der DKG zertifizierten Einrichtungen zählt seit 2004 das Brustkrebszentrum des UKSH in Kiel und seit 2008 das Gynäkologische Krebszentrum an der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Campus Kiel, unter der Leitung von Prof. Dr. Walter Jonat. Mit seinen zwei zertifizierten Organkrebszentren ist die Klinik damit neben den UKSH-Einrichtungen am Campus Lübeck die größte onkologische Behandlungseinrichtung für Frauenheilkunde in Schleswig-Holstein.
Um die Erkennung und Behandlung von Darm- und Bauchspeicheldrüsenkrebs noch individueller und zielgerichteter auf den Patienten abstimmen zu können, wurde am Campus Kiel unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Becker im Darmkrebszentrum und im Pankreaskrebszentrum das universitäre medizinische Wissen von Spezialisten aller beteiligten Fachrichtungen zusammengefasst und im Oktober 2012 durch die DKG zertifiziert.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus-Peter Jünemann, Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie des UKSH, Campus Kiel, hat sich das Prostatakrebszentrum dem Zertifizierungsverfahren der DKG unterzogen und es im Januar 2013 erfolgreich abgeschlossen. Die Einrichtung kooperiert dabei eng mit der Klinik für Strahlentherapie und legt großen Wert auf eine enge Verknüpfung von Forschung und Praxis.
Im Rahmen der Zertifizierung zum Onkologischen Zentrum erstmals zertifiziert wurde das Kopf-Hals-Tumorzentrum am Campus Kiel unter der gemeinsamen Leitung von Prof. Dr. Petra Ambrosch, Direktorin der Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, und Prof. Dr. Dr. Jörg Wiltfang, Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Durch die Gründung des Kopf-Hals-Tumorzentrums wollen die beteiligten Kliniken nicht nur die interdisziplinäre Kooperation bei der Behandlung von Tumorpatienten innerhalb des Klinikums stärken, sondern alle Kollegen, die in Klinik und ärztlicher oder zahnärztlicher Praxis Tumorpatienten betreuen, in die zertifizierten und hochqualifizierten Behandlungsabläufe einbeziehen.

Auf den Weg zur Vorbereitung zum Organkrebszentrum als sog. "Transit" wurde auch das Lungenkrebszentrum unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Dohrmann und Prof. Dr. Thomas Becker gebracht. Mitzertifiziert wurde zudem ein Schwerpunkt für Magen-, Speiseröhren und sonstige Gastrointestinale Tumoren im Geltungsbereich des Onkologischen Zentrums.

Auch der Campus Lübeck des UKSH verfügt bereits über eine Reihe von DKG-zertifizierten Organkrebszentren und damit über eine besondere Expertise bei der Behandlung von Krebserkrankungen. Auch hier strebt das UKSH nach einer permanenten Verbesserung der Krankenversorgung und bereitet ebenfalls eine Zertifizierung zum Onkologischen Zentrum durch die Deutsche Krebsgesellschaft vor.

Weitere Informationen:
http://www.uksh.de/Onkologisches_Zentrum_Kiel/index.html

 

Quelle: Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
 
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