Donnerstag, 24. August 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
Fachinformation
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
24. September 2014

DGVS 2014: Überlebensverbesserung beim intermediären HCC

Patienten mit hepatozellulärem Karzinom (HCC) im intermediärem Stadium, entsprechend des BCLC-B-Stadiums (Barcelona-Clinic-Liver-Cancer) zeigen eine hohe Heterogenität bezüglich der Patientencharakteristika, Therapieoptionen und Überlebensprognose. Zur Verbesserung der Therapieentscheidungen können klinische Evaluationssysteme beitragen. Zwei solcher klinischer Scores wurden im Rahmen der Jahrestagung der DGVS 2014 in Leipzig vorgestellt (1). Während der STATE-Score (Selection for Transarterial Chemoembolisation Treatment) die Auswahl der Patienten, die von der Standardtherapie des intermediären Stadiums profitieren, erleichtern soll, bietet der ART-Score (Assessment for Retreatment with TACE) Unterstützung bei der Identifikation von Patienten, die nicht von einer Fortführung der TACE profitieren. Für diese Patienten ist Nexavar eine Therapieoption, wie Daten aus dem klinischen Alltag belegen.

Anzeige:
 
 

BCLC-B - Patientenpopulation mit großen Überlebensunterschieden

Das HCC ist weltweit die fünfthäufigste Tumorentität (2). Das BCLC-Staging unterscheidet fünf HCC-Tumorstadien je nach Tumorlast und -größe, Beeinträchtigung der Leberfunktion und Allgemeinzustand bzw. Begleiterkrankungen (3). An diesen Stadien orientieren sich auch die Therapieempfehlungen der Fachgesellschaften EASL und EORTC (4). Meist wird der Tumor erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert (BCLC-B bis D). Im intermediären Stadium BCLC-B, ohne extrahepatische Ausdehnung des Tumors, ist die transarterielle Chemoembolisation (TACE) gemäß Leitlinien die Standardtherapie.

Differenziertere Diagnostik erfordert Neubewertung der Therapieoptionen

Systematische Auswertungen zeigen jedoch für Patienten mit intermediärem HCC in Abhängigkeit von den gewählten Therapien große Unterschiede im Überleben (5). Eine Subklassifikation des BCLC-B-Stadiums entsprechend der Leberfunktion und Tumorlast könnte das klinische Outcome für die Patienten verbessern. Die hierzu vorgeschlagene und bereits klinisch validierte Unterteilung in die Stadien B1-B4 und Quasi-C zeigt nach einer TACE-Behandlung signifikante Unterschiede im Überleben zwischen den einzelnen BCLC-B-Subklassen (6, 7). Unterstützend können klinische Scores dazu beitragen, den optimalen Therapienutzen für einen Patienten zu erzielen. Neben dem ART-Score stehen hierfür insbesondere mit dem STATE-Score (Selection for Transarterial Chemoembolisation Treatment) neue Evaluierungs-Scores zur Verfügung (8, 9). Der STATE-Score ist ein Prädiktor sowohl für das Gesamtüberleben als auch für die TACE-assoziierte Morbidität und Mortalität. Damit können Patienten besser identifiziert werden, die statt von einer TACE stärker von einer zielgerichteten Systemtherapie mit Nexavar profitieren.

Behandlungsoption mit Nexavar

Real-Life-Daten aus nicht-interventionellen Beobachtungsstudien unterstützen diese Rationale. In der nicht-interventionellen Studie INSIGHT mit 192 Patienten im Stadium BCLC-B zeigte die dritte Interimsanalyse unter der Behandlung mit Nexavar ein vielversprechendes medianes Gesamtüberleben von 25,1 Monaten (10).

Bayer unterstützt Nachwuchsforschungspreis Leberkrebs der DGVS

Auf dem DGVS 2014 wurde auch erstmalig der von Bayer HealthCare Deutschland ermöglichte Nachwuchsforschungspreis Leberkrebs verliehen. In diesem Jahr ging der Preis an Dr. Sven Diederichs, Heidelberg. Er wurde für seine Arbeit "Lange nicht-codierende RNAs im HCC" ausgezeichnet. Mit der Unterstützung dieses Nachwuchsforschungspreises, der mit 10.000 Euro dotiert ist, unterstreicht Bayer HealthCare Deutschland, dass das Thema HCC auch in Zukunft einen hohen Stellenwert für das Unternehmen hat.

Literaturhinweise:
(1) Satellitensymposium "Individuelle Entscheidungen für maximalen Therapieerfolg. Die Zukunft der gastroenterologischen Onkologie", 69. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (DGVS), Leipzig, 19. April 2014
(2) Jemal A et al. CA Cancer J Clin 2011;61:69-90
(3) Llovet JM et al. Seminars in liver disease 1999;19:329-338
(4) EASL-EORTC Clinical Practice guidelines J Hepatol 2012;56:908-943
(5) Raoul JL et al. Cancer treatment reviews 2011;37:212-220
(6) Bolondi L et al. Semin Liver Dis 2012; 32:348-59
(7) Hucke F et al. EASL 2014; Abstract 0129
(8) Hucke F et al. J Hepatol 2014 Jul 9. [Epub ahead of print]
(9) Hucke F et al. J Hepatol 2014;60:118-126
(10) Koschny R et al. ECC 2013; Abstract 2609

Quelle: Bayer HealthCare Deutschland
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
STICHWÖRTER:



Anzeige:
Zur Fachinformation
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
NET
CUP
CML
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
EHA 2017