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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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07. Oktober 2013

DGU 2013: mRCC - Praktische Umsetzung einer effektiven und lebensqualitätserhaltenden Therapie

"Das metastasierte Nierenzellkarzinom ist eine äußerst aggressive Krebserkrankung, und die große Herausforderung bleibt, die Patienten bei guter Lebensqualität mit möglichst lange wirkenden Therapielinien zu behandeln", sagte PD Dr. Bernhard Brehmer von der Urologischen Klinik des Universitätsklinikums Aachen, in der eine wöchentliche Sprechstunde für Nierenzellkarzinom-Patienten eingerichtet wurde.

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Er berichtete von einem 63-jährigen Patienten, bei dem als Zufallsbefund im CT ein 9 cm großes RCC links gefunden wurde, das nach der TU-Nephrektomie im Jahr 2004 histologisch als pT2, pN0, pMX, G2, R0 klassifiziert wurde. Ende 2005 traten erstmals Lungen-Metastasen auf, der Patient wünschte keine OP, daher erhielt er 50 mg Sunitinib im 4/2-Schema im Rahmen des Early-Access-Programms . Darunter trat bei ihm neu eine Hypertonie auf, die medizinisch gut einstellbar war, außerdem ein Hand-Fuß-Syndrom 2. Grades und Diarrhoe, die unter Loperamid wieder nachließ. Im weiteren Verlauf entwickelte der Patient 2009 Dyspnoe und Angina pectoris, was sich auch nach 3 Wochen Sunitinib-Pause nicht besserte. Nach Herzkatheter und Einsatz eines BMS-Stents wurde die Sunitinib-Therapie fortgesetzt. Im September 2009 wurde im CT ein pulmonaler Prozess sichtbar, sodass Sunitinib nach 30 Zyklen abgesetzt werden musste. Der Patient erhielt ab 10/2009 800 mg Sorafenib bis zum pulmonalen Progress mit Rippendestruktion 3/2010, dann 1 Jahr 10 mg Everolimus, dann ab 4/11 800 mg Pazopanib. Der Patient verstarb  2012 - nach einem sehr langen Verlauf dieser Krankheit, betonte Brehmer.

Der zweite Fall, den Brehmer präsentierte, war ein 49-jähriger Patient, der wegen Müdigkeit, Gewichtsabnahme und  Makrohämaturie im November 2012 vorstellig wurde. Histologisch lag nach der OP im Dezember 2012 ein 14 cm großes RCC rechts (pT3a, G3, R1, pN1) mit synchronen Metastasen vor, die zerebrale Metastase wurde mit dem Gamma-Knife (30Gy) im Januar 2013 operiert. Initial erhielt er danach im Februar 2013 50 mg Sunitinib, das nach 4 Wochen wegen Nebenwirkungen (Stomatitis 2. Grades, Übelkeit, Fatigue, Thrombozytopenie) auf 37,5 mg reduziert wurde. Im April 2013 wurde ein Staging-CT durchgeführt, das eine Stable disease zeigte.

"Auch beim mRCC ist die Chirurgie von großer Bedeutung. Ist eine OP nicht möglich, kann in der Erstlinie Sunitinib eingesetzt werden. Bei allen Therapielinien ist ein gutes Nebenwirkungsmanagement wichtig. Wenn ein Medikament in der mRCC-Erstlinie Effektivität zeigt, ist es wichtig, die Patienten solange wie möglich unter dieser Therapie zu halten. Sollte eine Behandlung mit Sunitinib keinen Erfolg mehr zeigen, steht mit Axitinib (Inlyta®) eine neue Option zur Verfügung", schloss Brehmer.

ab

Quelle: Pfizer Oncology, "Meet the expert: Wirksamkeit immer im Fokus - Herausforderungen in der praktischen Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms", 26.9.2013, Dresden
 
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