Mittwoch, 23. August 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
28. Oktober 2013

DGHO 2013: MDS-Register auch für niedergelassene Praxen

Ein seit 2009 geführtes Register für MDS-Patienten in niedergelassenen onkologischen Praxen hat seither über 1.100 Patienten erfasst. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass sich damit die Verteilung und Wirksamkeit von therapeutischen Maßnahmen in allen Subgruppen von Patienten verfolgen lässt.

Anzeige:
 
 

Das Düsseldorfer MDS-Register sammelt Daten von Patienten mit myelodysplastischen Syndromen, die an Universitätskliniken betreut werden. In Analogie dazu und kompatibel damit wurde 2009 ein weiteres Register eingerichtet, in dem Patienten erfasst werden sollen, die in kleineren Kliniken und im niedergelassenen Bereich versorgt werden (MDS-Register@oncokoeln.de). Bisher, so Dr. Stefan Schmitz, Köln, wurden 1.154 Patienten aus 75 Kliniken und Praxen aufgenommen, von denen 1.106 mit einer medianen Beobachtungsdauer von 17 Monaten auswertbar waren. Bei 815 Patienten (73,7%) war eine zytogenetische Diagnostik durchgeführt worden. Von diesen hatte ein gutes Viertel (28,1%) mindestens eine zytogenetische Aberration, 32,5% davon eine Deletion 5q. Von 792 Patienten, für die ein IPSS-Score vorlag, hatten 74,1% ein niedriges oder Intermediär-1-Risiko.

Für 1.106 Patienten war die Behandlung dokumentiert worden; davon hatten 40,6% nach im Mittel 6,25 Monaten eine MDS-spezifische Therapie erhalten, 21,2% waren mit Wachstumsfaktoren und 15,0% mit einer Eisenchelations-Therapie behandelt worden. Transfusionen erhielten rund 40% aller Patienten, wobei bei den Patienten mit isolierter Deletion 5q der Bedarf im Verlauf von 15 Monaten (vor der Zulassung von Lenalidomid) deutlich zu-, bei den Patienten mit nicht isolierter del(5q) hingegen abnahm.

Dieses Register, das von den Firmen Celgene und Novartis unterstützt wird, stellt ein sehr nützliches Werkzeug zur Beschreibung der diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen in verschiedenen Subgruppen von MDS-Patienten dar, so Dr. Schmitz. Die Wirksamkeit verschiedener Behandlungsmodalitäten lässt sich damit in allen gewünschten Gruppen von Patienten verfolgen.

jg

Quelle: Novartis
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
STICHWÖRTER:



Anzeige:
 
 
Anzeige:
Zur Fachinformation
 
 
 
Themen
NET
CML
CUP
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
EHA 2017