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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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27. Oktober 2013

DGHO 2013: CML - Tyrosinkinaseinhibitoren machen allogene Stammzelltransplantation zur Rarität

Eine allogene Stammzelltransplantation ist bislang die einzige wirklich kurative Therapie einer chronischen myeloischen Leukämie. Allerdings ist die Indikation in den letzten Jahren durch den Erfolg der Tyrosinkinaseinhibitoren (TKI) erheblich eingeschränkt worden, wie Prof. Hildegard Greinix, Wien, bei einem Symposium im Rahmen der DGHO-Jahrestagung in Wien deutlich machte.

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Ein Nachteil der allogenen Transplantation ist nämlich die nach wie vor nicht unerhebliche Morbidität und vor allem Mortalität. In der Vor-TKI-Ära waren die Überlebenschancen der CML-Patienten wesentlich schlechter, sodass man diese Nachteile zugunsten der Chance auf eine Heilung eher in Kauf nehmen konnte. Mit der Einführung von Imatinib vor gut zehn Jahren und noch mehr mit den Zweitgenerations-TKI wie Nilotinib (Tasigna®) unterscheidet sich die Lebenserwartung der meisten CML-Patienten kaum mehr von der von Gesunden - daher wird man die Risiken der Transplantation nicht mehr so leicht eingehen. Eine Indikation dazu sieht Prof. Greinix heute nur mehr bei Patienten, die schlecht auf die Zweitgenerations-TKI ansprechen, eine T315I-Mutation der BCR-ABL-Kinase aufweisen oder sich in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium befinden. Letztere stellen mittlerweile die Mehrheit der CML-Patienten, die noch allogen transplantiert werden - in ganz Europa sind das noch etwa 200 Patienten pro Jahr. Patienten in der Blastenkrise haben mit einer allogenen Transplantation nach wie vor die besten Überlebenschancen: Ohne Transplantation liegen die medianen Überlebenszeiten unter einem Jahr, drei Jahre nach einer Transplantation sind hingegen noch 59% am Leben.

Hier ist es beruhigend zu wissen, dass der Einsatz von TKI vor der Transplantation das Risiko für Komplikationen durch diesen Eingriff nicht zu erhöhen scheint. Entscheidend ist, dass man nach der erfolgreichen Transplantation regelmäßige BCR-ABL-Bestimmungen mittels Polymerasekettenreaktion durchführt, um Rezidive rechtzeitig zu erfassen. Bei Auftreten eines molekularen, zytogenetischen oder hämatologischen Rezidivs wird durch Infusion von Donor-Lymphozyten (DLI) oder durch die Gabe eines BCR-ABL-TKI gegengesteuert.

jg

Quelle: Novartis
 
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