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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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28. November 2012

DGHO 2012: Schmerztherapie bei Tumorpatienten - Lebensqualität ist das Ziel

 „Innerhalb der Supportivtherapie eines Tumorpatienten ist eine effektive Schmerztherapie grundlegend für eine suffiziente Symptomkontrolle“. Dies betonte Dr. Burkhard Otremba, Onkologische Praxis Oldenburg/Delmenhorst, im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie 2012 in Stuttgart. Die Analgesie sei wichtig für die onkologische Behandlung, da ein Patient mit gelinderten Schmerzen eine bessere Lebensqualität erhalte und die Therapie auch hierdurch besser vertrage.

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Wie eine effektive Schmerztherapie aussehen kann, zeigte Otremba anhand der Kasuistik eines 68-jährigen Patienten mit Multiplem Myelom. Die Krankheit führte zu einer Fraktur des ersten Brustwirbelkörpers. Dieser und ein Teil des zweiten Brustwirbelkörpers wurden entfernt und durch einen mit Knochenzement gefüllten Harms-Korb ersetzt. Ergänzend erfolgte eine ventrale Plattenstabilisierung im Bereich vom siebten Halswirbelkörper bis zum zweiten Brustwirbelkörper. Zusätzlich erhielt der Patient eine palliative Strahlentherapie. Er litt unter Schmerzen der Stärke 3 bis 5, in Spitzen bis 7, nach der Numerischen Ratingskala (NRS). Otremba behandelte die Schmerzen mit zweimal täglich 20 mg/10 mg der Fixkombination aus retardiertem Oxycodon und retardiertem Naloxon (Targin®). Daraufhin gingen die Schmerzen auf NRS 1 bis 2 zurück. Bei Schmerzspitzen trat nur noch eine Intensität von maximal 3 auf. Der Patient vertrug die Analgetika sehr gut und die normale Darmfunktion blieb erhalten. „Durch die starke Wirksamkeit und gute Verträglichkeit der Schmerztherapie hat der Patient Lebensqualität zurück gewonnen“, so Otremba.

Grundlage für eine effektive Schmerztherapie ist laut Otremba auch ein regelmäßiges Assessment. Nur so könne die Behandlung individuell auf den Patienten angepasst werden. Zudem werde eine optimale Versorgung durch eine multiprofessionelle Zusammenarbeit sowie ein multimodales schmerztherapeutisches Behandlungskonzept gewährleistet. „Durch eine adäquate Schmerztherapie, eine individuelle Behandlung und ein regelmäßiges Assessment können Tumorschmerzen deutlich gelindert und das Patientenwohl erheblich gesteigert werden“, fasste Otremba die Grundlagen einer effektiven Tumorschmerztherapie zusammen.

Literaturhinweis:
Satelliten-Symposium „Lebensqualität sichern - Multiples Myelom erfolgreich therapieren“, veranstaltet von Mundipharma, Limburg, am 21. Oktober 2012, im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Onkologie 2012 von 19. bis 23. Oktober 2012 in Stuttgart

(1) Sabatowski R. et al.: Tumorschmerztherapie, In: Schmerztherapie. Standl T., Schulte am Esch J., Treede R.-D., Schäfer M., Bardenheuer H. J. (Hrsg.), 2. Aufl. Stuttgart. Georg Thieme Verlag (2010): 384-396.

Quelle: Mundipharma
 
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