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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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11. Juni 2014

Cebranopadol wird in einer der größten klinischen Studien zu Tumorschmerzen geprüft

Über 500 Patienten mit starken chronischen Tumorschmerzen können an einer der größten Studien, die in dieser Schmerzindikation durchgeführt wird, in 145 Krankenhäusern in 21 Länder weltweit teilnehmen. Krebspatienten leiden oftmals an schweren chronischen Schmerzen, die im Zusammenhang mit ihrer Tumorerkrankung stehen. Das deutsche Pharmaunternehmen Grünenthal untersucht nun die Wirksamkeit und Sicherheit des neuen Analgetikums Cebranopadol zur Behandlung von Patienten mit starken chronischen Schmerzen und peripheren neuropathischen Schmerzen.

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Es werden Betroffene gesucht, die in Absprache mit ihrem behandelnden Arzt prüfen können, ob sie für eine Teilnahme an einer großen klinischen Phase III-Studie, der sogenannten CORAL-Studie, geeignet sind. Ziel der Studie ist es herauszufinden, ob Cebranopadol bei Patienten mit einer Krebserkrankung einen vergleichbar starken analgetischen Effekt aufweist wie ein starkes Standard-Opioid - jedoch mit weniger Nebenwirkungen. Grünenthal wird die erste Prüfphase des klinischen Phase III-Programms zu Cebranopadol, das als OCEANIC-Programm®
bezeichnet wird, in 145 Krankenhäusern - verteilt auf 21 Länder inklusive Deutschland - durchführen. Über 500 Patienten sollen an der Studie teilnehmen, die im Jahr 2016 abgeschlossen werden soll. Mehr  Informationen zur CORAL-Studie und deren Teilnahmevoraussetzungen  unter www.oceanic-program.com.

In der CORAL-Studie werden Patienten mit starken chronischen Schmerzen aufgrund einer Krebserkrankung entweder mit Cebranopadol oder mit Morphin behandelt, um die Wirksamkeit und Sicherheit beider Arzneimittel miteinander zu vergleichen. In vielen Ländern wird Morphin als "Goldstandard" zur Behandlung von Tumorschmerzen betrachtet - eine Behandlungsoption, die allerdings oft mit zahlreichen Nebenwirkungen für den Patienten verbunden sein kann. Vor diesem Hintergrund wurde die CORAL-Studie entwickelt, um zu prüfen, welchen zusätzlichen positiven Nutzen Cebranopadol im Vergleich zu Morphin für die Betroffenen haben kann.

"Die Verbesserung der Lebensqualität von Schmerzpatienten ist seit vielen Jahren unser erklärtes Ziel", erläutert Dr. Klaus-Dieter Langner, Chief Scientific Officer und Mitglied der Konzerngeschäftsführung Grünenthals. "Wir sind zuversichtlich, dass sich der Wirkstoff von Cebranopadol positiv auf die Schmerzlinderung und Lebensqualität von Tumorpatienten auswirkt. Uns ist völlig bewusst, dass Studien zu chronischen Schmerzen bei Krebserkrankungen methodisch und wegen des progressiven Verlaufs eine große Herausforderung sind", so Dr. Langner weiter. Bei der Wahl eines Analgetikums muss die aktuelle Situation des Patienten im Vordergrund stehen und natürlich individuell berücksichtigt werden. Grünenthal hat große Hoffnung, dass eine Vielzahl von Patienten in Abstimmung mit den beteiligten Ärzten an der Coral-Studie teilnehmen, so dass fundierte Erkenntnisse über das Potenzial dieses Wirkstoffs gewonnen werden können.

Cebranopadol befindet sich derzeit in der klinischen Prüfung und wurde noch in keinem Land zugelassen, was bedeutet, dass es noch nicht auf dem Markt erhältlich ist. Cebranopadol verfügt über einen Wirkmechanismus, bei dem sowohl  der NOP (Nociceptin/Orphanin FQ Peptid)-Rezeptor als auch der klassische Opioid-Peptid-Rezeptor aktiviert werden. Derzeit verfügbare Arzneimittel wie Oxycodon, Morphin und Fentanyl aktivieren den mu-Opioid-Rezeptor, aber nicht den NOP-Rezeptor. Aus präklinischen Studien geht jedoch hervor, dass die gleichzeitige  Aktivierung sowohl des NOP- als auch des mu-Opioid-Rezeptors zu einer zusätzlichen schmerzlindernden Wirkung mit weniger Nebenwirkungen  führen könnte. Daher ist das einzigartige Profil von Cebranopadol möglicherweise besonders gut für das Management von mittelstarken bis schweren chronischen Schmerzen einschließlich neuropathischer Schmerzen geeignet.

Quelle: Grünenthal
 
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