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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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01. Juli 2015

CDK4/6-Inhibitor Palbociclib als neuer Ansatz in der Therapie des metastasierten Mammakarzinoms

Weil die molekularen Ursachen des metastasierten Mammakarzinoms immer exakter entschlüsselt werden konnten, ließen sich neue und nicht selten vielversprechende therapeutische Ansätze entwickeln. Eine dieser Optionen ist die pharmakologische Hemmung der Cyclin-abhängigen Kinasen (CDK). Mehrere Vertreter dieser Substanzklasse lieferten in ersten klinischen Studien bei verschiedenen Tumorentitäten ermutigende Resultate. In den USA wurde vor kurzem der CDK4/6-Inhibitor Palbociclib im beschleunigten Verfahren zur Therapie des metastasierten Mammakarzinoms zugelassen.

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Jedes Jahr sterben hierzulande bis zu 17.500 Frauen an Brustkrebs. Zwar haben sich in den frühen Krankheitsstadien die Aussichten auf Heilung laufend verbessert, doch können den Patientinnen im metastasierten Stadium oft nur palliative Maßnahmen angeboten werden. Von den Frauen im fortgeschrittenen Stadium haben rund 60% einen positiven Hormonrezeptorstatus (HR+) und einen negativen HER2-Status (HER2-). Speziell diese Gruppe profitiert allem Anschein nach besonders stark von der Therapie mit Palbociclib, wie bereits präklinische Untersuchungen signalisierten.
 
Haben sich erst wenige Metastasen gebildet, kann die alleinige Therapie mit einem Aromataseinhibitor durchaus hilfreich sein, konstatierte Professorin Nadia Harbeck, München. Damit lassen sich ebenso lange Zeiten der Stabilisierung erreichen wie mit der Chemotherapie. Als wichtigste Behandlungsziele nannte die Onkologin den Erhalt der Lebensqualität und die Symptomfreiheit. Überdies sollten die Patientinnen auch länger überleben, und zwar möglichst ohne Progression.

Was von Palbociclib in der First-Line-Therapie des metastasierten Mammakarzinoms mit HR-positivem/HER2-negativem Status zu erwarten ist, wurde in der randomisierten Phase-II-Studie PALOMA-1 an 165 Patientinnen unter die Lupe genommen. Als primärer Endpunkt diente die progressionsfreie Überlebenszeit. Dabei wurde die Kombination aus Palbociclib plus Letrozol mit einer Letrozol-Monotherapie verglichen, berichtete Prof. Wolfgang Janni, Ulm.

Die Ergebnisse überraschten selbst die Fachwelt. Die progressionsfreie Überlebenszeit, die unter der Monotherapie mit Letrozol 10,2 Monate erreichte, wurde unter der Kombination auf 20,2 Monate knapp verdoppelt. Obwohl es sich „nur“ um eine Phase-II-Studie handelte, kam es zur beschleunigten Zulassung durch die FDA. Derzeit läuft die Phase-III-Studie PALOMA-3 mit 521 Teilnehmerinnen für die Zulassung von Palbociclib in Europa.

KBF
Lunchsymposium „Hormonrezeptor-positives (HR+), HER2-Rezeptor(HER2)-negatives Mammakarzinom und Hemmung des Zellzyklus – neue Wege und Möglichkeiten“ anlässlich der 35. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie, Leipzig, 26. Juni 2015; Veranstalter: Pfizer Pharma GmbH, Berlin
 
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