Mittwoch, 16. August 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
13. Juli 2015

Brustkrebstest unterstützt Ärzte bei der Therapieentscheidung und schafft mehr Vertrauen bei den Patientinnen

Oncotype DX führt nicht nur in vielen Fällen zu einer Änderung der Therapieentscheidung, sondern auch zu einer größeren Sicherheit bei den Medizinern sowie bei den betroffenen Patientinnen. Diese Ergebnisse aus der ärztlichen Praxis stellte Dr. Hans-Christian Kolberg im Rahmen der 35. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie in Leipzig vor.

Anzeige:
 
 

Die vorliegende profunde Datenbasis wurde durch die Publikation der ersten prospektiven Daten aus der deutschen planB-Studie weiter verbessert. „Je mehr Vertrauen der Therapeut selbst in seine Entscheidung hat, desto überzeugender ist er auch für die Patientin. Wir können den Patientinnen mit dem Brustkrebstest Oncotype DX mehr Vertrauen in ihre Therapie geben“, so Dr. Hans-Christian Kolberg, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Marienhospital Bottrop (Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen).

Auch PD Dr. Michael Braun, leitender Arzt der Abteilung Senologie am Rotkreuzklinikum München, betonte die Bedeutung des Oncotype-DX-Ergebnisses für den Verzicht auf eine Chemotherapie. Braun präsentierte eine retrospektive Analyse zum Einsatz des Oncotype DX am Rotkreuzklinikum. Etwa 60 % der mit Chemotherapie behandelten Patientinnen sind den Nebenwirkungen ausgesetzt, ohne einen Nutzen zu erfahren. Vor der Einführung der genomischen Marker wurde also möglicherweise deutlich übertherapiert. Um diese These durch zusätzliche personalisierte Diagnostik zu überprüfen, wurde in der Zeit vom 2. Januar 2012 bis 31. Dezember 2014 bei 303 Patientinnen (HR+/HER2neu-) der Oncotype DX eingesetzt. Das Ergebnis dieser Erhebung: Nur 27,6 % der Patientinnen erhielten nach der Nutzung des Oncotype DX noch eine Chemotherapie. Nach alleiniger Auswertung der klassischen pathologischen Faktoren Grading, Ki67 und Lymphknotenbefall hätten wesentlich mehr Patientinnen eine Empfehlung in Richtung einer Chemotherapie bekommen. „Der Oncotype DX Test bietet eine wertvolle Entscheidungshilfe in der Patientengruppe mit bis zu drei befallenen Lymphknoten“, kommentierte Braun.

Genomic Health
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CUP
CML
NET
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
EHA 2017