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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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10. Januar 2013

Brustkrebs: Schonende Brustrekonstruktion mit Eigengewebe

Die Wiederherstellung der weiblichen Brust mit Eigengewebe ist ein wesentlicher Bestandteil der Mammakarzinomtherapie. Prof. Dr. Hisham Fansa, Chefarzt der Klinik für Plastische, Wiederherstellungs- und Ästhetische Chirurgie am Klinikum Bielefeld hat nun neue präoperative Verfahren für die Rekonstruktion mit Eigengewebe entwickelt. Diese sollen im Wesentlichen eine Erleichterung sowohl für die Patientin  als auch für die Operateure bringen.

Ein Problem, bei der Brustrekonstruktion mit Eigengewebe, ist die  Bildung eines Thrombus in den Gefäßen des Transplantats. Dadurch wird die Durchblutung eingeschränkt. Patientinnen mit der Neigung zu Thrombosen, also Störungen des Gerinnungssystems, sind eher vom  Gewebeverlust betroffen als gesunde Patientinnen. Daher hat Prof. Fansa ein Thrombophiliescreening bei den Patientinnen eingeführt, mit dessen Hilfe die Risikopatientinnen frühzeitig erkannt werden. Aufgrund dessen können diese auch besser beraten und letztlich  erfolgreicher operiert werden.

Darüber hinaus wird bei allen Patientinnen eine  Computertomographische Angiografie (CTA) vorgenommen. Bei einer  abdominellen CTA kann der Operateur bereits präoperativ den Verlauf  der A. epigastrica inferior erkennen und den besten Perforator für die Rekonstruktion auswählen. Des Weiteren kann die CTA im Brustbereich dazu verwendet werden, um die Anschlussgefäße darzustellen. In der Regel wird dafür die A. mammaria interna (IMA) verwendet. Durch die CTA können jedoch auch die Perforansgefäße der IMA kenntlich gemacht werden. Wenn diese einen Durchmesser von mindestens einen Millimeter aufweisen, können sie anstelle der IMA als Anschlussgefäße verwendet werden. Dies hat zum Vorteil, dass die IMA für spätere Bypassoperationen erhalten bleibt, die Präparation eben dieser entfällt und keine Rippe entfernt werden muss. Dadurch verkürzt sich auch insgesamt die Operationszeit deutlich.

Quelle: Klinikum Bielefeld
 
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