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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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29. September 2016

Immunokologie: Boehringer Ingelheim kooperiert mit ViraTherapeutics

ViraTherapeutics und Boehringer Ingelheim haben eine langfristige Zusammenarbeit angekündigt, um gemeinsam eine onkolytische Virus-Therapie-Plattform der neuen Generation zu entwickeln. Der Fokus der Kollaboration liegt auf dem VSV-GP (Vesikuläres Stomatitis Virus (VSV) Glykoprotein (GP)), das allein und in Kombination mit anderen Therapien untersucht werden soll.
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"Wir freuen uns sehr über diese neue Zusammenarbeit mit ViraTherapeutics - einem Unternehmen, bei dem der Boehringer Ingelheim Venture Fund als ein Kerninvestor engagiert ist", sagte Dr. Michel Pairet, Mitglied der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim und verantwortlich für den Unternehmensbereich Innovation. "Onkolytische Viren gehören zu den vielversprechendsten neuen Therapieansätzen in der Krebsforschung, und die von ViraTherapeutics entwickelte Technologie könnte deutliche Vorteile im Vergleich zu anderen derzeit in der Entwicklung befindlichen Technologien bieten. Diese neue Kooperation ergänzt die wachsende Immunonkologie-Pipeline, die unter anderem einen therapeutischen Impfstoff gegen Krebs und Checkpoint-Inhibitoren der nächsten Generation umfasst."

Der therapeutische Ansatz mit onkolytischen Viren besteht darin, Viren einzusetzen, die Krebszellen infizieren und zerstören. Tumorantigene, die sich normalerweise vor dem Immunsystem in den Zellen verstecken, werden freigesetzt und lösen eine Immunantwort gegen den Tumor aus. VSV-GP hat eine kürzere Replikationszeit als andere derzeit in der Entwicklung befindliche onkolytische Virus-Plattformen. Dieses onkolytische Virus integriert nicht in die DNA und wurde gezielt modifiziert, um neuronale Entzündungen zu vermeiden, die mit Wildtyp-Viren assoziiert werden. Bei VSV-GP wurde das Glykoprotein des vesikulären Stomatitis-Virus durch das Glykoprotein des Lymphozytären Choriomeningitis-Virus (LCMV) ersetzt, um das Virus vor dem Immunsystem zu verbergen. In präklinischen Modellen wurden keine Virus-neutralisierenden Antikörper induziert, wodurch eine wiederholte Verabreichung möglich scheint.

"Dies ist ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung von ViraTherapeutics. Das Team hat hart an der Entwicklung unserer Technologieplattform und unseres Hauptproduktkandidaten gearbeitet. Zusätzlich zu seiner onkolytischen Aktivität hat VSV-GP die Fähigkeit, eine Immunantwort gegen den Krebs auszulösen und zu verstärken ohne dabei eine Abwehrreaktion des Immunsystems gegen das Virus hervorzurufen. Diese Eigenschaften dieses neuartigen Behandlungsansatzes könnten bahnbrechende Anwendungen ermöglichen. Im Rahmen der Kollaboration mit Boehringer Ingelheim können wir nun die Plattform und das therapeutische Potenzial unseres onkolytischen Virus VSV-GP umfassend erforschen", kommentierte Prof. Dr. Dorothee von Laer, wissenschaftliche Gründerin und Geschäftsführerin von ViraTherapeutics. "Wir werden aber auch das Potenzial von VSV-GP-Varianten untersuchen, bei denen wir das Virus mit therapeutischen Genen oder Antigenen für die Nutzung als prophylaktischer oder therapeutischer Impfstoff-Vektor ausstatten."
ViraTherapeutics
 
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