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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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05. Juni 2014

Bill-und-Melinda-Gates-Förderung für Glioblastom-Forschung

Dr. Florian Andreas Geßler (29), Assistenzarzt in der Klinik für Neurochirurgie am Frankfurter Universitätsklinikum, ist einer von 95 Wissenschaftlern aus insgesamt 27 Ländern, die von einem der sehr begehrten Vollstipendien des Gates Cambridge Trust profitieren dürfen. Im Rahmen seines Postgraduiertenstudiums am Department of Clinical Neurosciences in Cambridge will der Wissenschaftler die Interaktion zwischen Stammzellen und Immunsystem weitergehend untersuchen, um die Grundlage für eine verbesserte Behandlung der Glioblastome zu schaffen.

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Zu den Aufnahmebedingungen zählen hervorragende akademische Leistungen, Führungspotential sowie der Wille, das Leben anderer Menschen zu verbessern. Diese Kriterien erfüllt Dr. Geßler und tritt am 1. Oktober 2014 sein mehrjähriges Stipendium an der University of Cambridge an. Er wird dort seine erfolgreiche Forschung über bösartige Hirntumore fortsetzen, um deren Therapie zu verbessern. "Dieses Stipendium ist eine große Auszeichnung für Herrn Dr. Geßler und zeigt, dass unsere Forschung auch auf internationalem Spitzenniveau voll konkurrenzfähig ist", sagt Prof. Volker Seifert, Direktor der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum und Dr. Geßlers Doktorvater. Während des Postgraduiertenstudiums ruht Dr. Geßlers Vertrag mit dem Universitätsklinikum. Nach Abschluss des Forschungsaufenthalts in Cambridge will er nach Frankfurt zurückkehren, um seine Facharztausbildung in der Neurochirurgie abzuschließen.

Glioblastome sind die häufigste Art bösartiger Hirntumore bei Erwachsenen. Die Erkrankungen verlaufen fast immer tödlich. Die Überlebenschancen liegen nach drei Jahren bei unter 20%. Dr. Geßlers Forschung könnte dies ändern. Seine Dissertation hat sich mit der Verminderung des Zellwachstums in Glioblastomen mithilfe eines Antikörpers beschäftigt. Im Rahmen der Akademischen Feier der Universität Frankfurt 2013 wurde ihm hierfür der Förderpreis des Burse e.V. für herausragende wissenschaftliche Leistungen verliehen. Zuletzt konnte im Rahmen aktueller Forschungsergebnisse gezeigt werden, dass Stammzellen für den Rückfall eines Tumors verantwortlich sein können. Außerdem zeichnet sich immer mehr die Einflussnahme des körpereigenen Immunsystems auf die Tumorzellen ab. Im Rahmen seines Postgraduiertenstudiums am Department of Clinical Neurosciences in Cambridge will der Wissenschaftler die Interaktion zwischen Stammzellen und Immunsystem weitergehend untersuchen, um die Grundlage für eine verbesserte Behandlung der Tumore zu schaffen. "Ich freue mich sehr, meine Forschung unter den hervorragenden Bedingungen des Gates-Cambridge-Stipendiums fortsetzen zu können", sagt der Wissenschaftler.

Gates Cambridge Trust und die Bill and Melinda Gates Foundation

Das Stipendium wird vom Gates Cambridge Trust getragen, der im Jahr 2000 von der Bill and Melinda Gates Foundation gegründet und mit einer Summe von 210 Millionen US-Dollar ausgestattet wurde. Es handelt sich um die höchste Einzelspende, die eine britische Universität jemals erhalten hat. Durch das Programm soll ein Netzwerk künftiger globaler Führungskräfte aufgebaut werden, die für die Verbesserung der Lebensbedingungen anderer Menschen eintreten.

Die Bill and Melinda Gates Foundation rief Microsoft-Mitbegründer Bill Gates 1994 ins Leben, 1999 erhielt sie ihren jetzigen Namen. Die Stiftung gilt, an der Kapitaleinlage gemessen, als größte Privatstiftung der Welt. Sie engagiert sich vor allem im globalen Rahmen für Entwicklung und Gesundheit, aber auch in den Vereinigten Staaten im Bereich der Bildung.

Quelle: Universitätsklinikum Frankfurt
 
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