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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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12. März 2014

Benefizkonzert zugunsten der Deutschen Stiftung Eierstockkrebs: Meister im Konzert- und Operationssaal

Am 25. März 2014 findet im Berliner Konzerthaus das 2. Benefizkonzert zugunsten der Deutschen Stiftung Eierstockkrebs statt. Drei namhafte Berliner Chöre und die Neue Preußische Philharmonie führen unter Leitung von Thorsten Hansen unter anderem das beeindruckende Werk "Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms auf.

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Als Konzertmeister des Abends fungiert ein Mann, der sich dabei sowohl mit der Erkrankung Eierstockkrebs als auch mit der Musik bestens auskennt. Dr. Zaher Halwani, 1978 in Damaskus (Syrien) geboren, arbeitet als Arzt in den DRK-Kliniken Westend und ist Experte für Eierstockkrebs. In seinem zweiten beruflichen Leben ist er nicht nur passionierter sondern auch studierter Musiker, so dass beides – Bogen und Skalpell - gleichermaßen sicher in seiner Hand liegen.
 
Herr Dr. Halwani, wie kommt es, dass Sie beide Berufe - den des Arztes und den des Musikers - beherrschen?
Ich habe bereits als Fünfjähriger angefangen Violine zu spielen. Später habe ich dann in Damaskus neben meinem Medizinstudium noch ein Musikstudium - Hauptfach Violine - gemacht. Während meiner medizinischen Fachausbildung habe ich auch das Musikstudium in Saarbrücken fortgesetzt und durch die Teilnahme an unterschiedlichen internationalen Meisterklassen, unter anderem auch bei Daniel Barenboim, mein Studium mit der Konzertreife abgeschlossen.  
 
Inwiefern bedingen sich die beiden Professionen bzw. welche Inspirationen nehmen Sie für die jeweiligen Tätigkeiten mit?
Musik ist für mich nicht nur mein zweiter Beruf sondern auch Inspiration, Lebensart und Denkrichtung. Ich kann die Musik aus meinem Arztberuf nicht fernhalten. Sie inspiriert mich beim Operieren, ja selbst bei administrativen Aufgaben und ich hoffe, dass meine Patientinnen das auch merken. Ich hoffe, Sie spüren an meinen Reaktionen und Entscheidungen, dass in meine medizinische Arbeit nicht nur rationales Handeln sondern auch eine Sensibilität und Feinfühligkeit - bedingt durch die intensive Arbeit mit der Musik - zum Tragen kommt.
 
Derzeit laufen die Proben für das Benefizkonzert am 25. März auf Hochtouren. Gestern war bereits die Generalprobe im Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Wie funktioniert das Zusammenspiel?
Es ist großartig. Ich bekomme jedes Mal eine Gänsehaut, wenn ich höre, wie sich die hart erarbeiteten Teile zu einem Gesamten zusammenfügen, wie Chöre, Orchester und die Solisten, Narine Yeghiyan und Iyad Dwaier, beides Solisten der Staatsoper unter den Linden, einen gemeinsamen Klang und Ausdruck finden. Es wird mit Sicherheit ein beeindruckendes Konzert.
 
Das Benefizkonzert am 25. März ist bereits das zweite. Soll es weitere Konzerte zugunsten der Stiftung Eierstockkrebs geben?
Das erste Benefizkonzert fand vergangenes Jahr im Mai mit einer Kammermusikbesetzung im Klinikum Westend statt. Die gute Resonanz hat uns bestärkt das nun stattfindende Konzert auch in den Fokus der Stiftungsarbeit zu stellen. Und Herr Professor Sehouli war glücklicherweise begeistert von der Idee. Unser Traum ist es, jährlich eine Veranstaltung zu organisieren und durchzuführen und damit auch die Stiftung Eierstockkrebs aktiv unterstützen zu können - denn ihre Arbeit ist enorm wichtig.
 
In Ihrer Arbeit als Mediziner sehen Sie leider viele Patientinnen mit Eierstockkrebs. Die Behandlungsstandards in Deutschland sind sicherlich gut. Aber was würden Sie sich für die Zukunft bei der Behandlung des Ovarialkarzinoms wünschen?
Leider müssen wir die Diagnose Eierstockkrebs bei den Frauen heute immer noch feststellen, wenn die Krankheit bereits weit fortgeschritten ist. Das macht eine Heilung schwer. Insofern müsste durchaus mehr Engagement und Aufklärung in die Früherkennung investiert werden. Die therapeutischen Säulen beruhen auf dem chirurgischem Eingriff und der Chemotherapie. Auch hier ist es wichtig, dass wir eine stärkere Vernetzung und Interdisziplinarität der verschiedenen Fachrichtungen wie der Pathologie, der Chirurgie, der Psychologie und Pflege erreichen, um neue sinnvolle Therapieansätze für die Patientinnen zu entwickeln und zu erforschen. Das ist aufgrund der Finanzierungsproblematik und der Strukturen nicht einfach. Aber unter Federführung von Professor Sehouli und auch mit Hilfe der Stiftung Eierstockkrebs arbeiten wir daran, diese Netzwerke und Strukturen zugunsten einer intensiven Forschung aufzubauen und zu festigen und die Arbeit auch bekannt zu machen.
 
Eine gute Chance, die wichtige Arbeit der Stiftung zu unterstützen und sich zu dem Thema Eierstockkrebs zu informieren, ist der 25. März an dem das Benefizkonzert zugunsten der Stiftung Eierstockkrebs stattfindet.

Quelle: Deutsche Stiftung Eierstockkrebs
 
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