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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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05. Mai 2014

Azacitidin: Überlebensvorteil auch bei MDS-Patienten mit hypozellulärem Knochenmark und höherem IPSS-Risiko

Im Vergleich zu konventionellen Therapien verlängert eine Behandlung mit Azacitidin (Vidaza®) signifikant das Überleben von MDS-Patienten, die nach dem internationalen prognostischen Scoring-System (IPSS) mit "intermediate-2" oder "hoch" bewertet werden (1). Dies gilt auch für Patienten mit hypozellulärem Knochenmark. Das zeigt eine aktuell veröffentlichte Auswertung der AZA-001-Studie, die internationale MDS-Experten kürzlich beim 7. MDS Colloquium in Berlin vorstellten (2).

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Auf dem von der GMIHO (Gesellschaft für Medizinische Innovation - Hämatologie und Onkologie) veranstalteten MDS Colloquium präsentierten weltweit führende Spezialisten Ende März aktuelle Daten zu Diagnose, Risikobewertung und Therapie myelodysplastischer Syndrome (MDS). In diesem Rahmen stellte Dr. Antonio Almeida, Lissabon, eine neue Subanalyse (2) der Phase-III-Studie AZA-001 vor, die das Ansprechen und Überleben von MDS-Patienten mit hypozellulärem Knochenmark untersuchte. Unter Azacitidin zeigten Patienten mit hypozellulärem Knochenmark im Vergleich zu konventionellen Therapieregimen, also bestmöglicher Supportivtherapie (BSC), niedrig dosiertem Cytarabin (LDAC) oder einer intensiven Chemotherapie, eine signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens: Während nach 33 Monaten noch mehr als die Hälfte der mit Azacitidin behandelten Patienten am Leben war (medianes OS nicht erreicht), betrug das mediane Überleben im Vergleichsarm 16,9 Monate (p=0,001).

Des Weiteren zeigte die Phase-III-Studie AZA-001 für MDS-Patienten mit höherem Risiko (FAB: RAEB, RAEB-T, CMML und IPSS: int-2 oder hoch) unter Azacitidin ein medianes Gesamtüberleben von 24,5 Monaten vs. 15,0 Monaten in der Kontrollgruppe (1). Aufgrund der überzeugenden Daten in allen Subgruppen stelle Azacitidin bei allen MDS-Patienten mit höherem IPSS-Risiko, die nicht für eine Transplantation geeignet sind, den Standard of Care dar - dies betonte Dr. Lionel Adès, Paris, der beim MDS Colloquium in seinem Vortrag einen Überblick über aktuelle Behandlungsstrategien gab. Er unterstrich ferner, dass eine entsprechende Therapie über mindestens sechs Monate, besser sogar über neun Monate, erfolgen sollte, bevor man das Ansprechen im Knochenmark beurteilt und gegebenenfalls erwägt, die Therapie abzubrechen (3). Diese Empfehlung beruht darauf, dass zwar 91% der Patienten, die auf Azacitidin ansprachen, bis zum sechsten Zyklus eine Response zeigten, sich die Qualität des Ansprechens jedoch in den folgenden Zyklen bei nahezu der Hälfte (48%) weiter verbesserte.

Literaturhinweise:
(1) Fenaux P et al. The Lancet Oncology 2009;10:223-32.
(2) Seymour JF et al. Br J Haematol 2014;165:49-56.
(3) Silverman LR et al. Cancer 2011;117:2697-702.

Quelle: Celgene
 
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