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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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12. Juni 2012

Aloxi® bietet sicheren antiemetischen Schutz für Patienten mit hämatologischen Neoplasien

Patienten mit hämatologischen Tumorerkrankungen sind meist einem besonderen Risiko für Chemotherapie-induzierte Übelkeit und Erbrechen (CINV) ausgesetzt. Eine Übersichtsarbeit von Lee Schwartzberg et al. demonstrierte jetzt sowohl die Notwendigkeit internationaler Leitlinien zu Prophylaxe und Therapie von CINV bei hämatologischen Neoplasien als auch die hervorragende Wirksamkeit des modernen 5-HT3-Rezeptoranatagonisten Palonosetron (Aloxi®) bei diesem Patientenkollektiv.

Patienten mit Lymphomen und Leukämien erhalten häufig emetogene Hochdosischemotherapien oder mehrtägige Chemotherapieregime, die ebenfalls mit einem hohen Risiko für Übelkeit und Erbrechen einhergehen. Konditionierungsregime vor Stammzelltransplantation führen immer zu Übelkeit und Erbrechen. Außerdem ist ein Großteil der Patienten mit hämatologischen Neoplasien relativ jung, und junges Alter stellt einen zusätzlichen Risikofaktor für Emesis dar.

Die kürzlich veröffentlichte retrospektive Analyse von Schwartzberg et al. verdeutlicht nicht nur die Dringlichkeit einer effektiven CINV-Prophylaxe bei Patienten mit hämatologischen Neoplasien, sondern bietet vor allem einen Überblick über die gesammelten Studiendaten zur Wirksamkeit des langwirksamen 5-HT3-Antagonisten Palonosetron bei diesem Patientenkollektiv (1) (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22321726).

Angesichts der wichtigen Rolle von Palonosetron bei der Vermeidung von CINV bei hämatologischen Chemotherapieregimen fordern die Autoren weitere Studien zum direkten Vergleich mit älteren 5-HT3-RAs, auch in Kombination mit dem NK1-Rezeptorantagonisten Aprepitant und mit Dexamethason. Da für hämatologische Neoplasien noch keine eigenen internationalen Antiemese-Leitlinien verfügbar sind, findet sich in der Arbeit eine Tabelle mit Dosierungsempfehlungen für Palonosetron bei verschiedenen hämatologischen Neoplasien.


Die Empfehlungen beruhen auf persönlicher Erfahrung, Daten aus der Literatur und dem besonderen pharmakologischen Profil von Palonosetron und spiegeln den Konsensus eines Expertenmeetings, das am 9. Juni 2010 in Barcelona stattfand. Aufgrund des Wirkungsmechanismus von Palonosetron wird ein Intervall von mindestens 48 h zwischen 2 Palonosetron-Gaben empfohlen. Diese Empfehlungen berücksichtigen nicht den adäquaten Einsatz anderer Antiemetika aus anderen Wirkstoffklassen, wie z.B. Aprepitant (modifiziert nach Schwartzberg LS et al. Crit Rev Oncol/Hematol (2012), doi:10.1016/j.critrevonc.2011.09.005).

Durch eine individuell an die jeweilige Therapie angepasste antiemetische Prophylaxe, die den modernen 5-HT3-Rezeptorantagonisten Palonosetron beinhaltet, können Übelkeit und Erbrechen bei  einem Großteil der hämatologischen Patienten wirksam vermieden werden.

Literaturhinweis:
(1) Schwartzberg LS et al. The role of second-generation 5-HT3 receptor antagonists in managing chemotherapy-induced nausea and vomiting in hematological malignancies. Crit Rev Oncol/Hematol (2012), doi:10.1016/j.critrevonc.2011.09.005

 

Quelle: Riemser
 
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